Nach Raesfeld über Rhade – das muss nicht sein
Ein Rhader Bürger hat es zuerst gemerkt. Die Beschilderung auf der A31 „Raesfeld“, von Süden kommend, ist unlogisch. Ein kilometerlanger Umweg direkt durch Rhade – das muss nicht sein. Die Rhader SPD griff die Anregung auf. Es folgte ein jahrelanger Schriftverkehr mit der Stadt. Im Januar kam dann die gute Nachricht, dass eine Korrektur (2016) erfolgen soll. „Auch von Norden kommend ist das Hinweisschild „Raesfeld“ an unserer Abfahrt falsch“, so ein aktueller ergänzender Hinweis eines Bürgers. „Stände das Schild an der Abfahrt Borken, würde der Fahrer nach Raesfeld einen Umweg sparen und nicht durch eine dicht bewohnte Ortschaft wie Rhade fahren müssen“. „Wir hoffen, dass auch dieser korrekte Hinweis nicht wieder Jahre und viele Nachfragen benötigt, um umgesetzt zu werden“, so die Rhader SPD, die das Schreiben ebenso erhalten hat wie der Bürgermeister und die örtliche CDU.
Veröffentlicht am 05.03.2015
- Frage: Warum muss sich eine Gesellschaft, eine Stadt, um den Tierschutz kümmern?
Heike Unkel: Es ist Pflichtaufgabe der Städte, sich um Fundtiere zu kümmern – da sie sich um Fundsachen kümmern müssen, und dazu gehören leider auch Tiere. Sollte eine Stadt keinen Tierschutzverein haben, der diese Aufgabe für sie übernimmt, muss eine andere Stadt bzw. ein anderes Tierheim einer anderen Stadt dies übernehmen, und das ist extrem teuer, weil die anderen Städte sich diese zusätzliche Leistung hoch bezahlen lassen.
2. Frage: Wie finanziert das Tierheim die laufenden und die Investitionskosten?
Veröffentlicht am 04.03.2015
Vor Gericht sind alle gleich? - 3 aktuelle Beispiele
Was haben Victor H., Sebastian Edathy und Jürgen Fitschen gemeinsam? Sie sind angeklagt, Recht gebrochen zu haben. Victor kommt aus der Republik Moldau, zwischen der Ukraine und Rumänien gelegen, und hat geklaut, Sebastian hat Kinderpornos bestellt und Beweismittel verschwinden lassen. Jürgen hat Zinssätze manipuliert und wahrscheinlich falsch ausgesagt. Schaden im ersten Fall, einige tausend Euros, im zweiten, nicht messbare dauerhafte psychische Schäden bei missbrauchten Kindern und im 3. Fall, Abermillionen Euros und viele Klienten, die alles verloren haben.
Victor wurde inzwischen nach über einem Jahr Untersuchungshaft, zu 5 Jahren und 4 Monaten Gefängnis verurteilt. Sebastian hat seine Schuld eingestanden, zahlt 5000 Euro, ist frei und nicht vorbestraft. Jürgen musste schon mehrere Milliarden Dollar Busgeld zahlen, weil er zugelassen hat, dass seine Bank in unsaubere, verbotene Geschäfte verwickelt war. Dann hat er, wie seine Vorgänger, falsch ausgesagt, um millionenschweren Schadenersatz zu vermeiden. Zumindest lautet so die Anklage der Staatsanwaltschaft. Jürgen ist weder in Untersuchungshaft, noch bisher von seinem Vorstandsposten zurückgetreten, bzw. beurlaubt.
3 unterschiedliche Beispiele. 3 Gerichtsverfahren, die nicht miteinander vergleichbar sind. 3 Verhandlungen, zufällig herausgepickt, weil zeitgleich anhängig. 3 Mal die Feststellung, dass die Angeklagten Schaden in unterschiedlicher Größenordnung verursacht haben. Die öffentliche Wahrnehmung: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen. Wie gesagt, schwer verdauliche Kost für den Beobachter von außen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 03.03.2015
Veröffentlicht am 03.03.2015
Was steckt hinter der Kritik einiger Branchen?
Wer arbeitet soll davon leben können. Der Mindestlohn, der Name sagt es, hilft dabei. Um einen Stundenlohn zu bezahlen, muss der Arbeitgeber wissen, wie lange der Arbeitnehmer gearbeitet hat. Ein Stundenzettel war schon immer die Grundlage für die Lohnabrechnung. Wer jetzt etwas dagegen har, will den Mindestlohn nicht zahlen. Damit verstößt er gegen Recht und Gesetz. So einfach ist das.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 02.03.2015