Ehrenamtliches Engagement darf nicht überstrapaziert werden
Sie sind ein Juwel für die Stadt. Spielplatzpaten entlasten die fast leere Stadtkasse und sorgen für Sauberkeit und Ordnung. Alles aus Liebe zu den Kindern. Dieter Neumann aus Rhade ist einer von ihnen. Er hat sich freiwillig vor Jahren gemeldet und betreut seit dieser Zeit den Spielplatz zwischen dem Hoonkesweg und der Neuen Straße in Rhade. 80 bis 100 Stunden pro Jahr verbringt er auf dem städtischen Areal, harkt die Blätter zusammen, sammelt Abfälle auf und kontrolliert die Spielgeräte auf Sicherheit. Dieter Neumann macht kein Aufhebens von seinem Engagement. Er sieht die Notwendigkeit zu helfen – und packt an. Jetzt ist aber ein Punkt erreicht, wo freiwilliges Engagement schnell in frustriertes „Abmelden“ umschlagen kann. Die Betonung liegt auf kann. Wenn Patenschaften langfristig erfolgreich sein sollen, müssen sich beide Seiten „wiederfinden“. Hinweise eines Paten, in bestimmten Situationen zu helfen, sollten auf offene Ohren treffen. Das vorliegende Beispiel muss die Verantwortlichen im Rathaus hellhörig werden lassen. Auf dem erwähnten Spielplatz versuchen alljährlich Unmengen Eichensprösslinge die Sandspielflächen zu erobern. Für Dieter Neumann bedeutete das anstrengende und zeitintensive Handarbeit. „Jetzt muss die Stadt helfen, sonst geht das nicht weiter“, so Dieter Neumann. In einem Telefonat mit der Verwaltung wurde Hilfe und Besserung zugesagt. „Ich würde mich freuen und warte gespannt“, kommentiert der Rhader Spielplatzpate.
Veröffentlicht am 07.11.2014
Die Antwort aus Sicht des Verbrauchers ist einfach und lautet JA. Auf den 2. Blick müssen wir nachdenklich werden. Beide Preise unterliegen der Marktwirtschaft. Hohe Nachfrage- steigende Preise, niedrige Nachfrage- sinkende Preise. Beim Öl drängt der amerikanische, durch Fracking gewonnene Rohstoff auf den Markt und verdrängt andere Förderländer wie Saudi Arabien. Die Reaktion? Steigende Produktion dort, um Marktanteile zu halten. Die Konsequenz? Preisverfall. Minus 30%.
Der Milchpreis, welche Parallele, ist exakt um den gleichen Wert gefallen. Der Grund? Überangebot und sinkende Nachfrage.
Wer weiß, dass bei der Fracking- Ölförderung die Umwelt nachhaltig zerstört wird und beim Überangebot der Milch, die von Turbokühen in Agrarfabriken gewonnen wird, der Tierschutz auf der Strecke bleibt, kann sich über die gesunkenen Preise nur halbherzig freuen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 06.11.2014
- Frage: Der Kommunale Kindergarten Am Stuvenberg wird umgebaut. Was geschieht, warum, mit welchem Aufwand, bis wann?
Lisa Bauckhorn: Der Kindergarten am Stuvenberg ist ein älteres Fertiggebäude. Der Anbau für acht Plätze U-3 (Krabbelkinder) ist schwierig und mit Entsorgungskosten befrachtet. Die im Etat eingestellten Baukosten für den Anbau belaufen sich auf 455.000 Euro, an Förderung (Land/ Bund) werden 160.000 Euro erwartet. Mit den Baukosten sollen der Anbau, die Entsorgung von Schadstoffen und kleinere Sanierungsarbeiten am Hauptgebäude gedeckt sein.
- Frage: Wir haben auf die Umwelt belastende A31 Beschilderung (Hinweis nach Raesfeld durch Rhade) vor langer Zeit aufmerksam gemacht. Gibt es ein neues (Zwischen)-Ergebnis?
Veröffentlicht am 05.11.2014
Geht es Ihnen auch so? Auf Biegen und Brechen – die CSU will die Maut – und scheint sie zu bekommen. Es geht um möglichen Gesichtsverlust, nicht um Vernunft. Dass die GroKo da mitmacht, hat etwas mit einem zeitlich begrenzten Koalitionsvertrag tun, den 3 unterschiedliche Parteien geschlossen haben. CDU/SPD und CSU. Nehmen wir einmal an, dass sich Herr Seehofer gegenüber allen rechtlichen Bedenken durchsetzt. Dann ist zu erwarten, dass wir bald Mautgebühren in Holland, Dänemark, Belgien … zahlen. Dann wird es für uns deutsche Autofahrer richtig teuer und umständlich. Das Ziel der Regierung, den deutschen Kraftfahrer bei der geplanten Ausländermaut kostenneutral zu stellen, wäre grandios verfehlt. Die SPD hält sich ziemlich bedeckt und hofft inständig, dass Brüssel Stopp sagt. „Wir halten den Koalitionsvertrag ein“, so die offizielle Stellungnahme. Am Ende trägt aber auch die SPD Mitverantwortung für das erwartete Desaster. Hinweise wie, „Wir wollten das eigentlich nicht“, sind dann bedeutungslos. Übrigens: In Norwegen wurde jetzt ein interessantes Testprojekt durchgeführt. Dort erhielten in der Stadt Lilleström Fußgänger und Radfahrer einen Geldbetrag, wenn sie das Auto stehen lassen. Und Achtung: Das rechnet sich! Hier spricht man von umgekehrter, positiver Maut.
Fazit: Augen zu und durch? Nein, besser wäre, die Regierung würde sich mit kreativen Ideen beschäftigen.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 03.11.2014
Finanzielle Lage Kernthema auf Mitgliederversammlung
Am Anfang war die Hoffnung. Die Hoffnung, durch eine gewaltige Sparanstrengung die Dorstener Kommunalfinanzen aus der dramatischen Schieflage zu holen. Steuererhöhungen und Leistungseinschränkungen nahmen die Bürger relativ verständnisvoll hin. Das Konzept schien tragfähig, die selbständige Handlungsfähigkeit der Lippestadt erkennbar zu sein. Nun die Ernüchterung. Neue Aufgaben der Stadt bedeuten neue Mehrausgaben. Die Bundes- und Landeszuschüsse reichen aber augenscheinlich nicht, um Dorsten aus der Misere zu befreien. Im Gegenteil. Friedhelm Fragemann und die SPD-Fraktion sprechen nun von zivilem Ungehorsam, der notwendig sei, um aufzurütteln. Darüber wollen die Rhader Sozialdemokraten diskutieren und haben den Kämmerer der Stadt, Hubert Große Ruiken eingeladen, zu referieren. Donnerstag, 20. November 2014, 19.30 Uhr, Gasthaus Pierick, Lembecker Straße. Interessenten sind willkommen.
Veröffentlicht am 03.11.2014