„Mit anderen Augen“ von Peter Brandt
Peter Brandt, ältester Sohn Willy Brandts, Jahrgang 1946, ist Historiker und Professor an der Fernuniversität Hagen. Sein Buch, „Mit anderen Augen“ erschien zum 100. Geburtstag des großen Sozialdemokraten Willy Brandt und pünktlich zum 150. Geburtstag der SPD im letzten Jahr.
Für alle, die mit Willy Brandt politisch „groß“ geworden sind, ist das Buch eine fantastische Erinnerung der jüngeren deutschen Geschichte und der SPD. Allen, die „Willy“ nicht persönlich erlebt haben, zeigt das Buch in spannender Weise, wozu die Sozialdemokratie fähig ist, wenn charismatische und führungsstarke Persönlichkeiten an der Spitze der Partei stehen.
Auf 277 Seiten nimmt Peter Brandt den Leser auf eine nie langweilige Zeitreise mit. Es sind nicht nur spektakuläre (bekannte) Ereignisse, die einen gefangen nehmen, nein
Veröffentlicht am 22.06.2014
Fragen, die als Einwürfe gelten könnten
Wenn du gewinnst, hast du alles richtig gemacht! Eine Floskel – aber zutreffend! Wenn du verloren hast, wird analysiert warum das so ist. Richtig so!
Stimmte die Mannschaftsaufstellung? Zu viele Häuptlinge, zuwenig Indianer? Ist die Verjüngung gelungen? Wo sind die Führungsspieler, die Verantwortung übernehmen? War eine Taktik durchgängig zu erkennen? Was macht man, wenn man in Rückstand gerät? Ist der Kader gut genug, um dem Gegner Paroli bieten zu können? Stimmt die Moral? Erreicht das Trainergespann alle Spieler? Ist Angriff die beste Verteidigung? Müsste mehr über links gespielt werden? Ist der klassische Ausputzer wirklich tot? Mit Doppelspitze zum Sieg? Gab es genug Unterstützung von außen? Hatte die Mannschaft genug Charakter? Wurde zulange auf Ergebnis statt auf Sieg gespielt? Was muss sich drehen, damit die Mannschaft morgen ganz oben steht?
Heute wünschen wir der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eine überzeugende Vorstellung. Gelingt es, könnte morgen auch eine Partei, die in Rückstand geraten ist, davon lernen. GLÜCK AUF!
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 21.06.2014
Letzter Arbeitstag eines beliebten Bürgermeisters
Jetzt ist es soweit. Lambert Lütkenhorst (CDU) verlässt den Chefsessel im Dorstener Rathaus. Ein Bürgermeister, der von Jahr zu Jahr souveräner wurde. Ein Bürgermeister, der bei den Bürgerinnen und Bürgern beliebt war. Wie sonst hätte er alle Wahlen überlegen gewonnen. Ein Bürgermeister, der auch der Liebling der Presse war. Wie kein anderer verstand er es, die Sache und sich in Szene zu setzen. Lambert Lütkenhorst war politischer Konkurrent, nicht Gegner. Wir in Rhade haben ihn häufig als Partner erlebt, der auch auf dem kurzen Dienstweg etwas regelte. Fast immer gut gelaunt, manchmal flapsig, selten arrogant. Jetzt endet seine Dienstzeit.
Ob ganz freiwillig?
Da halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass es auch Kräfte in der eigenen Partei gab, die so unüberhörbar „mit den Hufen scharrten“, dass die eigene Entscheidung, aufzuhören, nicht so ganz schwer fiel.
Heute wollen wir aber aus Rhade dem langjährigen Dorstener Bürgermeister Lambert Lütkenhorst zurufen: „Vielen Dank und alles Gute für die Zukunft“.
Wird mit einem Kommentar zum Dienstbeginn des Nachfolgers fortgesetzt
Veröffentlicht am 20.06.2014
STARKE KOMMUNEN – STARKE SPD!
Die SPD ist die Großstadtpartei Deutschlands. Bei den kommunalen Stichwahlen konnten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ihre starke Stellung in den großen Städten weiter ausbauen.
Politik für starke und soziale Kommunen
Die SPD kämpft für starke und finanziell handlungsfähige Kommunen. Denn lebenswerte und leistungsfähige Städte und Gemeinden sind die Basis einer demokratischen und sozialen Gesellschaft.
Die SPD hat in der Bundesregierung zahlreiche Maßnahmen durchgesetzt,
Veröffentlicht am 19.06.2014
Hallo liebe Freunde!
Seht mir nach, dass ich nach den anstrengenden Wochen und Monaten erst mal zwei Tage in St. Peter-Ording ausgespannt habe. Ich möchte allerdings nicht versäumen, all denen zu danken, die mir bei der Stichwahl ihre Stimme und das Vertrauen geschenkt haben. Der Wahlkampf war für alle Beteiligten eine intensive Erfahrung, ich habe viel Zuspruch erhalten, auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, einen so dringend erforderlichen politischen Neuanfang zu gestalten. Eines kann ich schon jetzt sicher sagen: Die vielen tausend Stimmen, die ich erhalten habe, betrachte ich als einen Auftrag, meine politische Arbeit im Rat fortzusetzen und im Interesse Dorstens immer dort den Finger hinein zu legen, wo aus meiner Überzeigung die Interessen der Bürgerinnen und Bürger nicht ausreichend berücksichtigt werden. All denjenigen, die Erwartungen in mich setzen, verspreche ich, nach kurzer Verschnaufpause zusammen mit einer aus den Kommunalwahlen gestärkt hervorgegangenen Dorstener SPD in den nächsten Jahren eine schlagkräftige Opposition. Ein Satz noch zu den vielen Genossinnen und Genossen, insbesondere auch an das Wahlkampfteam: Ihr seid grossartig! Danke für die tolle Unterstützung!
Und nun frisch ans Werk!
Ihr und euer
Michael Baune
Veröffentlicht am 19.06.2014