Heute vor hundert Jahren brach der 1. Weltkrieg aus. Millionen Opfer, millionenfaches Leid. Was haben wir, was hat die Welt daraus gelernt? Wenig bis nichts – so die bittere Erkenntnis. Nur 21 Jahre später verzeichnen Chronisten bereits den so genannten 2. Weltkrieg. Und wieder steht Deutschland im negativen Mittelpunkt. Nicht nur überfallene und geplünderte Nachbarstaaten, nein, diesmal kam der bis heute unbegreifliche Völkermord an 7 Millionen Juden dazu.
Und heute? Deutschland ist nicht direkt an den vielen kriegerischen Auseinandersetzungen beteiligt, gehört aber zu den größten Waffenlieferanten weltweit. Die Kriege sind also nicht weniger geworden. Gibt es einen gerechten darunter? Wann lernen wir endlich?
Eigener Bericht
Der 1. Weltkrieg (Auszug aus Wikipedia):
Veröffentlicht am 27.06.2014
Eine Aufbruchstimmung ist (noch) nicht erkennbar
Einträchtig sitzen sie nebeneinander. Die CDU-Kanzlerin und der SPD-Vorsitzende. Ein Team, eine Regierung. Die Wähler haben das vor einem halben Jahr so gewollt. Seit diesem Zeitpunkt gab es einen wichtigen Test für die SPD. Die Europawahl. Profitieren wir von der Großen Koalition oder liefern wir nur wieder? Tatsächlich hat die SPD kräftig zugelegt. Sie kam aber auch von ganz unten, liegt nach wie vor Längen hinter der Union. Martin Schulz, gefühlter EU-Sieger, ist wieder ganz auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Auch die monatliche Sonntagsfrage kennt nur einen Spitzenreiter – den CDU-Kanzlerwahlverein. Die entscheidende Frage der SPD-Basis ist aber, ob die GroKo vor Ort als Aufbruch wahrgenommen wird.
Die Antwort ist ernüchternd.
Veröffentlicht am 26.06.2014
Fußballspieler beißt Gegner
Endlich mal ein Spieler, der den Trainer richtig verstanden hat. „Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir kratzen, beißen, Gras fressen!“
Fracking sorgt weiter für Nervosität
Wo wird eigentlich entschieden, ob, wo oder überhaupt? Da gibt es die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD): „Solange ich zu sagen habe, wird es in NRW kein Fracking geben“. Da gibt es die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, (SPD), die sich klar gegen Fracking positioniert hat. Da gibt es unsere Abgeordneten Frank Schwabe, Michael Gerdes, Michael Hübner, Hans-Peter Müller (alle SPD), die sich hinter die Ministerpräsidentin und Umweltministerin stellen. Da gibt es den Wirtschaftsminister, Vizekanzler und SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel. Aus seinem Ministerium wird immer wieder „Verwirrung“ gestreut. Wäre schön, wenn der Chef auch mal „klare Kante“ wie Hannelore Kraft zeigen würde.
Unser wichtigstes Kapital ist unsere Jugend - wenn sie bestens ausgebildet ist
Veröffentlicht am 25.06.2014
Auszüge aus einem beeindruckenden SPD-Mitgliederbrief
Die Wahlen zum Rat der Stadt Dorsten und um das Amt des Bürgermeisters sind gelaufen. „Die SPD-Dorsten wird bei der Kommunalwahl im Rat mehrheitsfähig und wir stellen den zukünftigen Bürgermeister“, mit dieser –auch im Nachhinein aus meiner Sicht absolut richtigen- Zielsetzung sind wir in den Wahlkampf eingestiegen. Dieses ambitionierte Ziel haben wir – daran besteht kein Zweifel- nicht erreicht. Allen Mitgliedern, die ihren Beitrag so hervorragend geleistet haben, meinen ehrlich empfundenen Dank auch von dieser Stelle.
Ich sehe die Partei, ich sehe mich nicht als „Verlierer“
Verloren hat nur, wer seine Überzeugungen und Ideale über Bord wirft. Unsere Visionen eines anderen Dorsten haben bei dieser Wahl (noch) keine Mehrheit gefunden. Nicht mehr und nicht weniger. Ich werbe daher dafür, in unserem Einsatz für die Menschen in Dorsten, für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe, für Toleranz und Miteinander, für Bürgerbeteiligung, kulturelle Vielfalt und Bewahrung unserer Umwelt nicht nachzulassen.
Das gilt für die Partei in gleicher Weise wie
Veröffentlicht am 23.06.2014
Guten Morgen Herr Stockhoff,
nun ist es soweit. Sie sind Vorsitzender des Rates, Chef der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Bisher haben Sie sich dadurch „ausgezeichnet“, dass Sie alle zu treffenden kommunalen Entscheidungen davon abhängig machten, ob sie der CDU, Ihrer CDU nützen.
Sie werden verstehen, dass nicht wenige Bürgerinnen und Bürger sehr skeptisch sind, ob Sie dieses „Scheuklappenverhalten“ ablegen können. Es wird also ein schwieriger Anfang. Da Sie letztlich nur von einer Minderheit aller Wahlberechtigten gewählt wurden, können Sie nicht von einer breiten Unterstützung ausgehen. Sie müssen also um Zustimmung werben. Das wird Ihnen nur dann gelingen, wenn Sie Ihre Versprechungen, die Sie in der langen Vorwahlzeit gemacht haben, auch erfüllen.
Sie müssen also mit einer sehr kritischen Begleitung Ihrer Arbeit rechnen. Die Öffentlichkeit wird sehr genau beobachten, ob Sie alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt im Auge haben. Sie sind nämlich als Bürgermeister nur Erster unter Gleichen. Das verpflichtet Sie, ab sofort nicht mehr das Parteibuch entscheiden zu lassen, sondern zum Wohle unserer Stadt, die besten Ideen zur Mehrheit zu verhelfen. Eine Schonfrist erhalten Sie nicht. Sie haben sich immer sehr weit „aus dem Fenster gelehnt“, um mit Ihrer scheinbaren Erfahrung zu prahlen.
Unsere Stadt und unsere Bürgerinnen und Bürger haben es verdient, vom ersten Tag an „professionell“ geführt zu werden. Und heute ist der erste Tag.
Glück auf wünscht Ihnen und der Stadt ein kritischer Bürger
Veröffentlicht am 22.06.2014