Einer, der weiß wie Lebensmittel verkauft werden müssen, ist Ralf Honsel aus Dorsten. Mehrere REWE-Filialen in Dorsten und Rhade hören auf „sein Kommando“. Die Frage, ob demnächst auch sein Warensortiment per Internet bestellt werden kann, beantwortete er jetzt in einem Telefonat mit Hans-Willi Niemeyer, dem Vorsitzenden der Rhader SPD:
Nein, so schnell wird das nicht kommen. Die gesamte Logistik, dazu zählt, den bestellten virtuellen Warenkorb mit eigenem Personal zu füllen und fristgerecht anliefern, rechnet sich nicht.
Die Aussage der REWE-Zentrale wird damit relativiert.
Tatsache bleibt, dass der Ein- und Verkauf „im Netz“ ein riesig schnell wachsender Markt ist, der vor keiner Warengruppe und keiner Dienstleistung halt machen wird. So bitter das ist: Wer diese Zeichen der Zeit nicht deuten kann oder will, wird morgen zu den ersten Verlierern gehören. Wir in Rhade wünschen uns aber dauerhaft eine Versorgung vor Ort. Das virtuelle Geschäft wird sicherlich irgendwann parallel ablaufen.
Veröffentlicht am 15.07.2014
Was hat das mit Rhade und Dorsten zu tun?
Ob Schuhe, Bücher, Reisen und Elektronikartikel – eigentlich kann alles im Netz bestellt werden. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Die Anlieferung an die eigene Haustür erfolgt in der Regel 1 bis 2 Tage nach der Order.
Das hat gravierende Auswirkungen auch auf unsere Geschäftslandschaft vor Ort. Wer wird überleben? Für klassische Kaufhäuser mit dem so genannten Vollsortiment, der Name Karstadt fällt in diesem Zusammenhang ganz aktuell, läuten seit langem die Sterbeglöckchen. In Dorsten wird zur Zeit ein neues Einkaufszentrum gebaut. Skeptiker stellen schon mal unangenehme Fragen. Die Risiken werden dort höher als die Chancen bewertet.
Heute soll aber die Frage untersucht werden, ob Onlinebestellungen auch für Lebensmittel eine Alternative zum klassischen Ladeneinkauf wären.
Für zwei Zielgruppen könnte das attraktiv sein:
Veröffentlicht am 14.07.2014
Herzlichen Glückwunsch aus Rhade
an unsere Fußballer.
Veröffentlicht am 14.07.2014
Veröffentlicht am 13.07.2014
Johann Wolfgang von Goethe mit dem Rhader Urlaubstipp
Ferienzeit – Urlaubszeit. Endlich mal ausspannen, abschalten, was anderes sehen. Ein verständlicher Wunsch seit Generationen. Früher, zu Zeiten des legendären Käfers, war Italien der Urlaubswunschtraum. Dann kamen die Flugreisen. Mallorca, Türkei, Griechenland. Heute muss es schon mal Abu Dhabi, eine Karibikkreuzfahrt oder die Malediven sein. Dabei hängen das Urlaubsglück und die Erholung gar nicht von der Entfernung ab. Das wusste schon „der alte Goethe“. Sein Vierzeiler,
„Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.“
bringt es auf den Punkt. Wir Rhader haben nicht nur eine gute Wohnlage sondern auch eine wunderschöne Umgebung. Es ist nie zu spät, die heimische Umgebung zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu entdecken. Also raus aus dem „Wohnzimmer“, rein in die Natur. Der heutige Tipp liegt im Westen Rhades. Es ist der Schermbecker Dämmerwald. Ein riesiges zusammenhängendes Waldgebiet mit wunderschönen Wegen.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 12.07.2014