Der Ampel-Scherbenhaufen Bundespolitik Bundestagswahl: Wie aus „Mehr Fortschritt wagen“ ein Scherbenhaufen wurde

SPD ist ganz unten angekommen

Obwohl die Umfragen seit Monaten der SPD signalisierten, deutlich abgewählt zu werden, war der Strohhalm, an den sich Parteimitglieder und Sympathisanten der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands klammerten, ein nicht tragender Rettungsring.

Die bittere Niederlage kann in wenigen Sätzen erklärt werden.

  1. Die Dreier-Koalition funktionierte nur mit Kompromissen, die nicht gut erklärt wurden.
  2. Während Grüne und FDP sich inhaltlich und persönlich verhakten, fiel der SPD die undankbare Rolle des Moderators und Schlichters zu.
  3. Zusätzlich legte Corona das Land lahm.
  4. Dann überfiel Putin völkerrechtswidrig die Ukraine. Olaf Scholz hat alles daran gesetzt, die eigenständige Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu stärken, aber nicht als aktiver Akteur in den Krieg hineingezogen zu werden.
  5. Derweil überboten sich FDP (Strack-Zimmermann) und Grüne (Hofreiter) öffentlich darin, dem eigenen Koalitionskanzler Führungsschwäche zu unterstellen.
  6. Hinzu kam die Energiekrise. Obwohl Olaf Scholz sich als Krisenmanager bewährte, zeigten die unfairen Attacken nicht nur aus der Opposition, sondern besonders auch aus den Koalitionsreihen zunehmend negative Wirkung in der öffentlichen Wahrnehmung.
  7. Und dass Christian Lindner den Kanzler schäbig und charakterlos hintergangen hat, schadete nicht nur ihm, sondern auch Olaf Scholz und der SPD.
  8. Die galoppierende globale Inflation tat ein Übriges, um sich an der SPD-geführten Bundesregierung abzuarbeiten.
  9. Nicht unterschlagen werden darf bei dieser ersten Analyse, dass die SPD-Doppelspitze, bestehend aus Lars Klingbeil und Saskia Esken, es nie programmatisch und überzeugend in die Offensive geschafft hat. Von nicht zufliegender Sympathie ganz zu schweigen.
  10. Die SPD wird sich komplett neu aufstellen müssen, um wieder Boden unter den Füßen zu spüren. Mit 162 Jahren ist sie zwar die älteste demokratische Partei Deutschlands, aber sie ist nicht von gestern. Um weiter für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einzutreten, wird sie dringend gebraucht.     

Eine erste bittere Rhader Analyse mit Blick nach vorn

Veröffentlicht am 23.02.2025

 

Das aktuelle DGB/AWO-Plakat und das 1944 von Curt Bloch geschriebene Gedicht bilden eine zufällige Einheit! Gesellschaft Ein Gedicht (Auszug) als Wahlaufruf

An meine deutschen Leser

Vielleicht kommen euch die Gedichte,
Die ich in eurer Sprache schrieb,
In spätren Zeiten zu Gesichte,
Und täten sie’s, wär mir’s recht lieb.

Und lest ihr sie, müsst ihr nicht denken,
Die sind nun nicht mehr aktuell,
Drum kann man sich das Lesen schenken,
Drum weg damit und möglichst schnell.

Ihr wähnt euch endgültig entflohen
Dem Schatten der Vergangenheit.
Und denkt nicht dran, dass euch bedrohen
Der gleiche Schmerz, das gleiche Leid.

Wenn man euch eure alten Fehler
Nun wiederum vergessen lässt,
Dann führt ein neuer Puppenspieler
Euch zu nem neuen Schlachtefest.

Curt Bloch (1908 - 1975)
Schriftsteller, als Jude von den Nazis verfolgt, hat durch jahrelanges Untertauchen in Holland überlebt.
Dort Gedichte geschrieben und im Untergrund anderen Verfolgten geholfen, zu überleben.

Das hier im Auszug vorgestellte Gedicht hat Curt Bloch bereits im Juni 1944 verfasst. Es beeindruckt durch seine Weitsicht und leider auch durch seine Aktualität. Wer es heute, vor dem Gang ins Wahllokal gelesen hat, weiß, wie wichtig seine Wahlentscheidung ist.
1948 emigrierte Curt Bloch in die USA.
Das Jüdische Museum in Berlin hat seine Kunst und
sein Leben in einer großen Ausstellung gewürdigt.

Veröffentlicht am 23.02.2025

 

Bundespolitik BEKENNERSCHREIBEN eines Rhader Sozialdemokraten

  • Ich bekenne, unsere demokratischen Strukturen anzuerkennen und zu verteidigen
  • Ich bekenne mich zum Grundgesetz unseres Landes
  • Ich bekenne mich zu FREIHEIT, GERECHTIGKEIT und SOLIDARITÄT
  • Ich bekenne, für Gleichberechtigung, Toleranz und Respekt einzutreten
  • Ich bekenne, mich mit Courage den Feinden der Demokratie entgegenzustellen
  • Ich bekenne mich zur Gewaltfreiheit
  • Ich bekenne, der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands seit über 50 Jahren anzugehören
  • Ich bekenne, auch aus Solidarität gegenüber den Parteivorgängern, die Freiheit und Wohlstand für uns erkämpft haben, so zu handeln
  • Ich bekenne, kein „Parteisoldat“ zu sein und niemals einer zu werden
  • Ich bekenne, morgen mit der Zweitstimme SPD zu wählen, weil die demokratischen Alternativen nicht besser sind
  • Ich bekenne, meine Erststimme dem jungen SPD-Kandidaten Dustin Tix zu geben, der   verspricht, das Erbe seiner Vorgänger pfleglich zu behandeln und die Zukunft der SPD zu sichern
  • Ich bekenne abschließend, trotz meines langen aktiven lokalen Engagements für alle Menschen in unserer Stadt, nicht aufgeben zu wollen, um die genannten Werte zu stärken
  • Ich bekenne, die letzten Sätze von Kevin Kühnert, mit der er sich aus dem Bundestag verabschiedete, auch als meinen gesellschaftspolitischen Vorsatz zu übernehmen
  • „Schützen wir das, was wir lieben! Schützen wir unsere Demokratie!“

Veröffentlicht am 22.02.2025

 

Bundespolitik Ein Brief von Dustin Tix

Liebe Wählerinnen und Wähler in Rhade,
am Sonntag ist es so weit: Vor uns liegt eine echte Richtungsentscheidung für unser Land. Deshalb möchte ich heute noch einmal um Ihr Vertrauen werben. 

Ich bin Dustin Tix und Ihr Bundestagskandidat für Dorsten. Ich bin 29 Jahre alt und lebe in meiner Heimatstadt Gladbeck. Als gelernter Industriekaufmann und studierter Betriebswirt bin ich seit vielen Jahren beim Energieversorger ELE beschäftigt, wo ich die Vertriebssteuerung koordiniere. 

Auch in Rhade ist unübersehbar, dass wir als Land einem enormen Investitionsstau hinterherlaufen, der sich über Jahrzehnte aufgebaut hat. Wir müssen mit Mut und Entschlossenheit in unsere Zukunft investieren, um als Industrieland wettbewerbsfähig zu bleiben und unseren Wohlstand zu erhalten. Wir brauchen Investitionen in Bildung und Forschung, Infrastruktur und Digitalisierung, moderne Technologien und Klimaschutz. 

Wir wollen eine Politik für alle, die das Land Tag für Tag am Laufen halten. Für die vielen Beschäftigten in der Industrie und im Handwerk, für Pflegekräfte, Feuerwehrleute, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher. Und für Menschen, die nach einem langen Arbeitsleben den verdienten Ruhestand genießen wollen. Deshalb kämpfen wir für höhere Löhne, bezahlbares Wohnen, sichere Renten und spürbare Entlastungen für 95 Prozent der Bürgerinnen und Bürger.

Dafür möchte ich mich mit ganzer Kraft einsetzen und dafür werbe ich um Ihre Stimme. Mit der Erststimme entscheiden Sie, wer unsere Region als direkt gewählter Abgeordneter im Bundestag vertreten wird!

Mit freundlichen Grüßen
Dustin Tix

Veröffentlicht am 21.02.2025

 

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