Würdigung und Unterstützung für Ehrenamtliche und Hilfesuchende
Die SPD-Ratsfraktion hat in ihren Reihen für eine Spende an die Dorstener Tafel gesammelt. So kamen insgesamt 530 € zusammen. Sie wurden in Gutscheine für andere Anbieter umgewandelt und dem Vorsitzenden der Tafel, Herrn Rentmeister, übergeben. So können die Tafel-Kunden das dortige Angebot nutzen und daneben Einkäufe, z.B. in Drogeriemärkten, tätigen. Auch an die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel wurden gedacht. Sie erhielten von der SPD einen Präsentkorb als Dank für deren wertvolle Spende - der Spende ihrer Lebenszeit für eine gute Sache.
Bericht der SPD-Fraktion
Anmerkung aus Rhade: Die Aktion der SPD-Ratsmitglieder, ebenfalls ehrenamtlich für die Dorstener Stadtgesellschaft „unterwegs“, verdient ebenfalls mit Lob und Anerkennung gewürdigt zu werden.
Veröffentlicht am 27.03.2025
Gefeiert wird nicht nur am 3. Mai
Er nennt sich zwar Spiel- und Sportverein Rhade, aber der Untertitel „Bewegung und Begegnung“ beweist eindrucksvoll, viel mehr zu sein. Nämlich ein wichtiger sozialer Faktor in unserem direkten Lebensumfeld. Das muss gewürdigt und gefeiert werden. Die Vorbereitungen laufen seit Monaten. Bereits am 30. April (18.30 Uhr) wird auf dem Sportgelände mit musikalischer Begleitung der Schützenkapelle Rhade ein Maibaum aufgestellt, anschließend wird ausgelassen im großen Festzelt mit der Partyband „Public Affair“ geschwoft. Der eigentliche Festakt findet am 3. Mai statt. Dann wird sicherlich um 11 Uhr an die Anfänge 1925 erinnert und langjährige Mitglieder erfahren Dank und Anerkennung für ihre Vereinstreue. Bereits um 13 Uhr am gleichen Tag erfolgt dann der Startschuss zu einem besonderen Spiel- und Sportfest, genannt Dorfolympiade. Das Angebot ist breit gefächert und liest sich wie folgt: „Lasergewehrschießen, Bullriding, Fußballdart, Kinderschminken, Spielmobil, Altersfinesstest“.
Die 100-Jahr-Feier des SSV Rhade ist eine wunderbare Gelegenheit der Begegnung, des Feierns und des Erinnerns. In der Einladung heißt es: „Lasst uns gemeinsam auf 100 Jahre Leidenschaft, Teamgest und Sportbegeisterung anstoßen“. Ein hervorragender Grund, dabei zu sein!
Fotohinweis: Die Krönung großer Karrieren: v. l. n. r: Bastian Steger, Timo Boll und Dima Ovtcharov mit Olympia-Bronze 2012. Foto vom SSV-Rhade zur Verfügung gestellt.
Veröffentlicht am 26.03.2025
Wer wird was?
Noch ringen die neuen Koalitionsparteien CDU/CSU/SPD um Inhalte, parallel werden aber bereits künftige Minister-Namen gehandelt. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgt besonders die SPD-Basis, wer aus eigenen Reihen dem voraussichtlich nächsten Kabinett angehören könnte. Scheinbar gesetzt ist Boris Pistorius als Verteidigungsminister. Lars Klingbeil muss sich entscheiden, ob er lieber Fraktions- und Parteivorsitzender bleiben will, oder Verantwortung als Finanz- oder Wirtschaftsminister Regierungsverantwortung zu tragen Hubertus Heil hat sich als Arbeits- und Sozialminister bewährt. Er wird wohl sein Amt behalten. Karl Lauterbach hat bewiesen, als Gesundheitsminister endlich nachhaltige Reformen auf den Weg gebracht zu haben, besonders geschätzt wird er von der Union aber nicht. Also ein Fragezeichen. Svenja Schulze und Klara Geywitz, bisher für Entwicklung und Bauen zuständig, haben sich für neue Regierungsaufgaben nicht besonders empfehlen können. Das größte Problem wird aber sein, wer in Zukunft die SPD führen soll. Wenn Lars Klingbeil Minister und Vizekanzler wird, innerparteilich wird er dazu gedrängt, kann er nicht parallel Fraktionsvorsitzender sein. Ob es dann auch sinnvoll ist, Parteivorsitzender zu bleiben, muss parteiintern diskutiert werden. Saskia Esken hat ihre Aufgabe in der SPD erfüllt. Die SPD benötigt jetzt an der Parteispitze eine charismatische Persönlichkeit, um Boden bei den Wählern gut zu machen. Die nächsten Tage werden auch über die Zukunft der Partei entscheiden.
Nachdenkzeilen aus Rhade
Veröffentlicht am 25.03.2025
Veröffentlicht am 24.03.2025
Eine kritische Überprüfung ist angebracht - Ein Offener Brief an die städtische Dezernentin
Sehr geehrte Frau Laubenthal,
lebenslange Weiterbildung ist ein Muss, um in dieser schnelllebigen Zeit den Anschluss nicht zu verlieren. Die Volkshochschulen, vor über 100 Jahren gegründet, sind auf diesem Gebiet absolute Leistungsträger, müssen sich aber den veränderten Bedingungen ständig neu anpassen. Nun mahnt der Ehrenvorsitzende des Deutschen Volkshochschulverbands, Ernst Dieter Rossmann in einem Zeitungsbeitrag, dass „die Volkshochschule für alle Bevölkerungsgruppen attraktiv werden muss“. Ein Hinweis darauf, dass die Angebote nach wie vor „eher von der Mittelschicht wahrgenommen werden“. Und weiter: „Immer häufiger gehen auch die Menschen nicht mehr zur Volkshochschule, sondern die VHS kommt quasi zu ihnen.“ Sie werden sich erinnern, dass ich seit vielen Jahren genau diese Positionierungen auch in unserer Stadt einfordere. Vergleichen Sie bitte dazu meine „Rhader Gedanken zum städtischen Kulturangebot - Ein Posititons- und Diskussionspapier, Oktober 2020.“ Bis auf wenige Ausnahmen, leider erfolglos. Die mehrfache Verwaltungsantwort, man biete doch an, stelle aber z. B. in Rhade und im Außenbereich keine Nachfrage fest, bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt. Der Auftrag der VHS besteht auch darin, mit kreativen Aktionen Interesse vor Ort zu wecken und insbesondere die gesellschaftlichen Gruppen im Fokus zu haben, die den Wert einer Volkshochschule bisher gar nicht kennen.
Meine nochmalige Bitte lautet, die Dorstener VHS so zu positionieren, dass sie in allen 11 Stadtteilen präsent ist und insbesondere nicht aufgibt, neue Interessenten zu werben. So wie es der Ehrenvorsitzende des Deutschen Volkshochschulbundes mahnend den 3600 Volkshochschulen in Deutschland ins Stammbuch schreibt.
Mit freundlichem Gruß
Dirk Hartwich
Grundlage meines Offenen Briefes ist der Bericht in der ZEIT, Nr. 11 vom 13. März 2025: „Die Position: Volkshochschulen sollten nicht geschwächt werden!“ von Ernst Dieter Rossmann.
Veröffentlicht am 24.03.2025