Gesellschaft Zum gestrigen Holocaust-Gedenktag das 11. Gebot: DU SOLLST NICHT GLEICHGÜLTIG SEIN!
Veröffentlicht am 27.01.2025
Veröffentlicht am 27.01.2025
Rolf Mützenich ist so einer
Von den „Lautsprechern“ im Land, gibt es genug. Sie schaffen es immer wieder auf die Titelseiten der Medien, ohne wirklich etwas zu sagen. Sie bedienen sich dabei nicht selten einer vulgären Ausdrucksweise und nehmen es mit der Wahrheit (Tünkram) nicht so genau. Rolf Mützenich ist da von ganz anderer Qualität. Als SPD-Vorsitzender der größten Fraktion im Bundestag mit über 200 Abgeordneten, überzeugt er mit Freundlichkeit und klaren politischen Aussagen. Er wird deswegen auch von der Konkurrenz aus den demokratischen Parteien geschätzt. Auf Rolf Mützenich ist Verlass. Das weiß auch Bundeskanzler Olaf Scholz. Kompromisse, die er in der Koalition mit Grünen und FDP immer wieder eingehen musste, sorgten in der von Rolf Mützenich geführten SPD-Fraktion regelmäßig für „Magenschmerzen“ und intern geäußerten Unmut über die, nach ihrer Auffassung, zu wenig erkennbare sozialdemokratische Handschrift. Rolf Mützenich verstand es aber immer wieder argumentativ aufzuzeigen, dass der von den Wählern übertragene Regierungsauftrag höher zu bewerten sei, als die reine sozialdemokratische Lehre. „Erst das Land, dann die Partei“, könnte über seiner Agenda stehen. Dass er von der FDP (Christian Lindner) verraten wurde, hat ihn auch menschlich tief getroffen. Im laufenden Wahlkampf sollten wir Politikern wie Rolf Mützenich, besondere Aufmerksamkeit widmen, zuhören was sie zu sagen haben, um dann verantwortungsvoll zu wählen.
Respekt aus Rhade für einen besonderen Bundespolitiker
Veröffentlicht am 27.01.2025
Veröffentlicht am 26.01.2025
Gemeinsamer Aufruf von Petrinum-Schülern und „Wir in Dorsten gegen rechts“
Am kommenden Montag, am 27. Januar, erinnern wir an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch russische Truppen vor 80 Jahren. Nicht nur hier, sondern weltweit wird dieser Tag Holocaust-Gedenktag genannt. Ca. 6 Millionen MENSCHEN wurden von den Nazis im Namen Deutschlands bestialisch ermordet, davon eine Million allein im Lager Auschwitz. Dass darunter auch jüdische Dorstener Bürgerinnen und Bürger waren, völlig integriert und angesehen, macht auch acht Jahrzehnte danach noch sprach- und fassungslos. Neben der kollektiven Scham über diese Verbrechen, die wir „Nachgeborenen“ zu tragen haben, darf besonders die Erinnerung an die Opfer nicht verblassen. Schülerinnen und Schüler des heimischen Gymnasiums Petrinum greifen diese Verpflichtung auf, um mit einem sogenannten Koffermarsch an die MENSCHEN aus unserer Stadt zu erinnern, die zwischen 1933 und 1945 erst gedemütigt, dann verfolgt und vertrieben wurden, um dann umgebracht zu werden. Auf der „Deportationsreise“ ins Ungewisse wurde ihnen von den Nazis vorgeschrieben, nur einen gepackten Koffer mitzunehmen. Der symbolische Dorstener Koffermarsch startet am Montag um 10.30 Uhr auf dem Lippetor-Platz vor dem Restaurant Goldener Anker und führt durch die Innenstadt zum Bürgerbahnhof. Unterwegs informieren die Schüler in kurzen Wortbeiträgen über das, was war, und was wir immer noch nicht begreifen können. Unterstützt werden sie von der Bürgerinitiative „Wir in Dorsten gegen rechts“. Um das Engagement der Petrinum-Schüler zu würdigen und zu unterstützen, wird auch von dieser Stelle gebeten, am Dorstener Koffermarsch 2025 teilzunehmen.
Rhader Unterstützungsaufruf
Veröffentlicht am 25.01.2025
Die Nachricht, dass „unser Hans-Willi“ nach kurzer schwerer Krankheit gestorben ist, löste tiefe Betroffenheit aus. Er war nicht nur „Einer von uns“, Hans-Willi hat den Rhader Sozialdemokraten zwischen 2002 und 2016 als Vorsitzender den Weg gewiesen. Um immer aktuell informiert zu sein, nutze er fast täglich das um sich herum aufgebaute Netzwerk, bestehend aus Freunden, Bürgern, Presse, der Verwaltung, und vielen anderen, um zu fragen, zu beraten und zu entscheiden. Hans-Willi Niemeyer war sofort bereit, auch Verantwortung innerhalb der Dorstener SPD zu übernehmen, um die dort entstandenen Irritationen mit einen personellen Neuanfang zu befrieden. Als Stadtverbandsvorsitzender wurde er nicht nur allseits respektiert, Hans-Willi Niemeyer wurde zur anerkannten Persönlichkeit innerhalb und außerhalb der Dorstener SPD. Sein zu früher Tod mit 78 Jahren macht betroffen und lässt die riesige Lücke erkennen, die durch sein 55 Jahre andauerndes partei- und gesellschaftspolitisches Engagement nicht geschlossen werden kann. Wir haben einen Freund verloren. Wir werden ihn in bester Erinnerung behalten. Wir denken in dieser Zeit ganz besonders auch an seine Familie. Wir Rhader- und Dorstener Sozialdemokraten.
Veröffentlicht am 24.01.2025
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