Dustin Tix, SPD-Bundestagskandidat auf den Spuren von Ulrich Steger Bundespolitik „Warum die CDU die Wahl verliert …“

Wir in Rhade erinnern uns

Wer in Kenntnis der momentanen SPD-Umfrageergebnisse die erste Bundestagswahl-Auftaktveranstaltung als „Wahlsieg-Konferenz“ bezeichnet, scheint durch und durch selbstbewusst und überzeugt von sich zu sein. Die SPD tritt, nach dem lange überfälligen Rauswurf von Christian Lindner aus der vom sozialdemokratischen Bundeskanzler Olaf Scholz geführten Bundesregierung, wie befreit auf. Sie sagt klar und unmissverständlich, warum und wohin sie will, analysiert die Konkurrenz, um deren Widersprüche zu verdeutlichen. Nun blicken wir einmal nach Rhade, zurück ins Jahr 1976. Der 32jährige SPD-Bundestagskandidat hieß Dr. Ulrich Steger. Zusammen mit der Rhader SPD lud er die örtliche Bevölkerung ins Gasthaus Alte Mühle/Finke ein, um dort zu erläutern, „warum die CDU die Bundestagswahl verliert“. Das, was wie eine Provokation klang, bescherte der Veranstaltung nicht nur ein übervolles Haus, sondern hinterließ erst Nachdenklichkeit, dann nachhaltigen Eindruck. Ulrich Steger argumentierte, diskutierte und überzeugte. Er wurde direkt in den Bundestag gewählt. Rhade steuerte mit rund 30% SPD-Stimmen ein Bestergebnis bei und Helmut Schmidt wurde als Bundeskanzler wiedergewählt. Heute tritt der 28jährige Sozialdemokrat Dustin Tix u. a. in Rhade an, um mit einem überzeugenden SPD-Ergebnis am 23. Februar nächsten Jahres direkt in den Bundestag gewählt zu werden und so Olaf Scholz wieder zum Bundeskanzler zu verhelfen. Dann veranstalten wir nach der Wahlsieg-Konferenz in Berlin,  eine Wahlsieg-Feier in Rhade. Versprochen!

Rhade - Ein Blick zurück, zwei nach vorn    

Veröffentlicht am 02.12.2024

 

Kommunalpolitik Dorsten: Nackte Haushaltszahlen sind nicht alles - die Interpretation macht den Unterschied

Genau hier punktet die SPD gegenüber der lokalen Konkurrenz beeindruckend

Dass Dorsten zwar liebenswert aber arm ist, begleitet die Bürger der Lippestadt seit Jahrzehnten. Die Kunst des Stadtrates besteht alljährlich darin, die zur Verfügung stehenden Finanzen so einzusetzen, dass die Begriffe GERECHTIGKEIT und SOLIDARITÄT keine Leerformeln sind. Wer die Haushaltsreden des Bürgermeisters und die der im Dorstener Rat vertretenen Parteien analysiert, erkennt gravierende Unterschiede. Dirk Groß, Fraktionsvorsitzender der SPD hat sie in seinem sehr politischen und informativen Redebeitrag herausgestellt. So beklagt er eindringlich, dass nicht ständig  Weltuntergangsstimmung gepredigt werden darf, sondern mit Zukunftsperspektiven zum Mitmachen geworben werden sollte. Begriffe wie, „über unsere Verhältnisse leben“, u. a. vom Bürgermeister genutzt, um uns alle auf den enger zu schnallenden Gürtel vorzubereiten, sind immer dann unangebracht, so Dirk Groß, wenn sie pauschal, statt differenziert vorgetragen werden. Das Gleiche gilt für die Bewertung „von oben“, WIR müssen Standards senken. Nicht ganz falsch, aber ohne weitere Erläuterungen, was damit gemeint sein könnte und wer das WIR verkörpert, verursachen solche Einwürfe eher Hoffnungslosigkeit und lokalpolitische Depressionen „da unten“. Dirk Groß untermauert seine Kritik mit finanzierbaren Vorschlägen auf allen kommunalen Politikfeldern. Die Rede endet mit folgendem Zitat: "Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden." (Jaques Tati, franz. Regisseur und Schauspieler).

Eine Rhader Kurzbetrachtung der SPD-Haushaltsrede im Dorstener Stadtrat. Auf Wunsch wird die Rede per E-Mail zugestellt. (gross-dirk.alex@t-online.de)

Veröffentlicht am 30.11.2024

 

Bundespolitik Aktuell: „Zuoft hat er kleinkariert parteipolitisch taktiert. Zuoft hat er mein Vertrauen gebrochen“.

So Bundeskanzler Olaf Scholz in seiner Lindner- Rausschmissrede Anfang November. Was war daran missverständlich oder falsch?

Veröffentlicht am 30.11.2024

 

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