Bundespolitik SPD: „Nun siegt oder siecht mal schön …“

Pendel kann zu beiden Seiten ausschlagen

Die schwere Geburt, sich zwischen Olaf Scholz und einem möglichen Nachfolger Boris Pistorius zu entscheiden, hat enorm viel Kraft und Vertrauen gekostet. Innen wie außen. Nun ist Klarheit geschaffen. Bundeskanzler Olaf Scholz wird die SPD auch in der sehr kurzen Wahlkampagne bis zum 23. Februar als Spitzen- und Kanzlerkandidat anführen. Das ist erst einmal eine gute Nachricht. Olaf Scholz hat als Kanzler in schwierigsten Zeiten, nie war eine andere Bundesregierung so gefordert, bewiesen, höchst verantwortungsvoll zu regieren. Putins Krieg gegen die Ukraine, Corona, Inflation, Energieausfall und Vieles mehr, sowie eine mitregierende FDP, die ständig von Aufkündigung der Koalition faselte. Das alles musste bewältigt werden. Und Olaf Scholz hat trotz aller Krisen nie zögerlich, sondern höchst verantwortungsvoll gehandelt und geführt. Sein Fehler war, Christian Lindner nicht früher rausgeschmissen zu haben. Das, was als erlösender Befreiungsschlag aus dem Umfragetief hätte sich entwickeln können, wurde durch fehlendes Krisenmanagement der SPD-Vorsitzenden fahrlässig verspielt. Aber auch Boris Pistorius hätte mit seiner klaren und nachvollziehbaren Verzichtserklärung, nicht selbst Kanzler werden zu wollen, 8 Tage früher der SPD und Olaf Scholz geholfen. Und der teils geifernden „Medienmeute“ den Wind aus den Segeln genommen. Jetzt kann nur noch eine kompakte und solidarische Vorwärtsverteidigung der gesamten SPD auf allen Ebenen helfen. Siegen oder Siechen, mehr Gegensatz geht nicht.

Ein Wochenendkommentar eines Rhader Sozialdemokraten an der Basis der Partei       

Veröffentlicht am 23.11.2024

 

Blicken erwartungsvoll und optimistisch in die Zukunft - die neuen Vorstandsmitglieder DORSTEN-SPD-NORD. Ortsverein Nach vielen „Schwangerschaftsmonaten“ hat nun SPD-NORD das Licht der Dorstener Kommunalpolitik erblickt

Ohne Komplikationen, gesund und kräftig

Knapp 40 Mitglieder der vier Dorstener SPD-Ortsvereine, nämlich aus Rhade, Lembeck, Altwulfen-Deuten und Wulfen-Barkenberg, trafen sich am Mittwoch im Wulfener Gemeinschaftshaus, um bei der Geburt des neuen sozialdemokratischen Parteigremiums in der Lippestadt dabei zu sein. Unter der Leitung des SPD-Kreisverbands RE, des Bundestagskandidaten Dustin Tix, sowie der Landtagsabgeordneten Sandy Meinhardt, die als praktische Geburtshelfer fungierten und die Wahl in die Wege leiteten, wurde ein neuer Vorstand bestimmt. Zuvor dankte Dustin Tix ganz besonders den 4 Ortsvereinen, die über Jahrzehnte kommunalpolitische Geschichte in Dorsten geschrieben haben. „Das tat richtig gut“, so ein Mitglied mit viel Erfahrung der Parteiarbeit vor Ort. Der neu gewählte Vorsitzende Jan Kolloczek sprach die Erwartung aus, dass die Fusion ein wichtiger Schritt in eine erfolgreiche Zukunft sein könne. So motivierte er nicht wenige Versammlungsteilnehmer, die die verständliche Skepsis, die ein Zusammenschluss mehrerer Ortsvereine naturgemäß mit sich bringt, mit tatkräftigem Handeln, gepaart mit Optimismus, zielstrebig abzubauen. 4 Stellvertreter, nämlich Verena Rentmeister, Petra Katar, Christoph Kopp und Dieter Mende, werden Jan Kolloczek bei der bevorstehenden organisatorischen und inhaltlichen Arbeit unterstützen, um den „Neubau“ mit einer tragfähigen Statik abzusichern.  Die Atmosphäre der Gründungsversammlung, zwischendurch wurde Pizza zur Stärkung gereicht, darf als entspannt bezeichnet werden. Zwischen den vielen nötigen Wahlgängen, darunter 8 Beisitzer, mehrere Delegierte für weitere Parteigremien, wurde intensiv miteinander diskutiert. Kurz: Der Start in eine neue Zeitrechnung der Dorstener SPD ist auf den ersten Blick gelungen. Mit der Geburts-Rückbildungsgymnastik kann begonnen werden.

Rhader Erkenntnisse aus dem „Kreißsaal“ Gemeinschaftshaus Wulfen. Wird fortgesetzt.

Veröffentlicht am 22.11.2024

 

Allgemein Ich bin hundert - aber nicht von gestern!

Ich habe Euch etwas zu erzählen.

Ich wiege zwar nur 690 Gramm, bin aber trotzdem schwergewichtig. Seit 100 Jahren biete ich mich an, damit andere Freude an mir haben. Mein Name lautet: „Jahrbuch Heimatbund Lembeck und Stadt Dorsten“. Im Volksmund heiße ich kurz und knapp, Heimatkalender. Pünktlich zum 100. Geburtstag liege ich (hoffentlich) wieder auf vielen Tischen, hält mich in den Händen, blättert mich durch, bleibt hier und da hängen, lässt die Liebe zu mir neu entfachen. So wie in den vielen Jahrzehnten zuvor. Wir sind uns treu. Dass ich es nicht immer leicht hatte, weiß jeder, der auch viel Lebenserfahrung auf dem Buckel trägt. So wie viele Autoren und Leser, von denen einige älter, aber nicht in die Jahre gekommen sind. Sie haben zu mir eine enge Beziehung aufgebaut, die trägt, aber jährliche neu erarbeitet werden muss. Dann sprechen wir neudeutsch von einer win-win-Situation. Ok, jetzt ist die Zeit gekommen, um mich vor Ihnen komplett zu entblättern, um so das Jahr 2025 einzuläuten. Nur so sind die 288 Seiten zu entdecken, die neben attraktiven Bildern, zum Nachdenken anregende Gedichte, spannende Geschichten und zurückliegende Geschichte, sowie Portraits von Menschen wie Du (und ich) enthalten. Neugierig geworden? Dann mach’s wie die Band Die Toten Hosen, die meine Werbung mit ihrem Liedtext so unterstützt: „Mich kann man kaufen. Und es gibt mich im Sonderangebot. Ja ich bin käuflich und zwar täglich. Rund um die Uhr. Also kauf mich, bitte kauf mich. Komm und kauf mich.“

Ich bin für nur 10 Euro im Dorstener Buchhandel, vielen Sparkassen und Volksbanken sowie in einigen Geschäften zu erwerben. Ich bin zwar kostengünstig, aber nie billig.

Veröffentlicht am 21.11.2024

 

Bundespolitik Wohin gehst du - SPD?

Diskussion über Kanzlerkandidaten zerreißt die ParteI

Dass überhaupt innerhalb der Sozialdemokraten kontrovers und zur absoluten Unzeit über die Frage gestritten wird, wer denn der richtige Spitzenkandidat sein könnte, zeigt, dass die älteste demokratische Partei ein riesiges Führungsproblem hat. Zwei Vorsitzenden, nämlich Saskia Esken und Lars Klingbeil ist anzulasten, keinen nachvollziehbaren Fahrplan nach dem unaufschiebbaren  Rausschmiss von Christian Linder (FDP) durch den amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz hatten und augenscheinlich immer noch nicht haben. Jede jetzt, also zu spät getroffene Entscheidung, wird die unterschiedlichen Lager innerhalb der Sozialdemokraten nicht versöhnen, sondern sie in andauernder Rechthaberei weiter auseinander dividieren. Keine gute Ausgangsposition für die Bundestagswahl im Februar 2025.

Rhader Kritik in Richtung Bundes-SPD

Veröffentlicht am 20.11.2024

 

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