
Bild Biennale Venedig, Pavillon Venecia 2024
Heute blicken wir voller Sorge in die Zukunft
Noch immer werden mehr als 100 israelische Geiseln nach dem brutalen, mörderischen Überfall der Hamas vor einem Jahr auf Israel vermisst. Die Vergeltung dauert unvermindert an. Die Frage nach der Verhältnismäßigkeit darf auch aus deutscher Sicht kritisch angemerkt werden. Seit 365 Tagen ist das Leid der Bevölkerung in Palästina, Israel und den Nachbarstaaten gestiegen. Jetzt sogar die Ausweitung des Krieges nach Libanon. Dann droht der Iran aktive Kriegspartei zu werden. Die Eskalationsspirale dreht sich immer schneller. Nahost ist ein Pulverfass. Bisher konnte die Lunte im letzten Moment ausgetreten werden. Jetzt frisst sie sich unaufhaltsam in Richtung Katastrophe. Welcher Staat hat aktuell soviel Autorität, um die Konfliktparteien zum Einlenken zu bewegen, das Sterben zu beenden und eine Lösung für ein friedliches Nebeneinander auszuloten? Die bittere Wahrheit ist, dass aktuell weder die Vereinten Nationen, noch die sogenannten Großmächte USA, Europa, Russland und China untereinander zusammenarbeiten wollen. Mehr internationale Selbstblockade war nie. So glimmt die Lunte zum Pulverfass weiter. Ohnmächtig müssen wir zuschauen.
Ein bitterer Kommentar aus Rhade