Was will ein Plakat uns sagen?

Ortsverein

Parteien machen auf sich aufmerksam

Ja, jetzt stehen oder hängen sie wieder. Plakate im Stadtgebiet zeigen an, dass etwas Besonderes bevorsteht. Am 25. Mai haben alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, auszuwählen.

Um darauf aufmerksam zu machen und sich selbst ins Gespräch zu bringen, nutzen die Parteien das Recht, zu werben. Übrigens verhalten sie sich dabei nicht anders als Unternehmen, Schützenvereine und Veranstalter, zum Beispiel eines Festivals.

Die Kunst der Werbung besteht darin, eine Botschaft möglichst kurz und knapp oder nur per Bild so zu platzieren, dass sie positiv in Erinnerung bleibt.

Parteien haben es besonders schwer. Das Negativimage klebt wie Blei an ihnen, wird aber auch „liebevoll“ gepflegt. Da macht die veröffentlichte Meinung keine Ausnahme – im Gegenteil. Plakatwerbung sollte aber nicht überbewertet werden.

Wenn es gelänge, die Wahlbeteiligung deutlich zu steigern oder bei Parteien und Kandidaten für ein öffentliches Ehrenamt mal etwas genauer hinzuschauen, dann hätten die Plakate ihren Zweck erfüllt.

Und: Selbstgeschriebene Plakate heben sich erfreulich von dem Einerlei der Standardwerbung ab. Dass die Idee der Rhader SPD von der Konkurrenz im Ort kopiert wird, zeigt, dass diese Art der Information so schlecht nicht ist.

 
 

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