Weiter wie bisher oder Anpassung an die Wirklichkeit?

Ortsverein

Rhader SPD in Klausur

Weiß eingedeckte Tische, Blumendekoration, ein einladendes Frühstücksbuffet. Die Atmosphäre stimmte am Sonntagmorgen, als rund 20 Rhader Sozialdemokraten auf Einladung des Vorsitzenden Hans-Willi Niemeyer im Gasthaus Pierick eintrafen. Eine Klausurtagung über die Zukunft des Stadtteils sowie der Weiterentwicklung des Ortsvereins  standen auf der Tagesordnung. Michael Baune, Dorstener SPD-Stadtverbandsvorsitzender ließ es sich nicht nehmen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

3 Themenfelder wurden vorgestellt und gemeinsam bearbeitet. Der Einstieg,

„Warum das SPD-Engagement für Rhade gut ist und sich persönlich auszahlt“, war der perfekte Start für eine engagierte und spannende Diskussion. „Rhade, Dorsten und die Bürgerinnen und Bürger haben von unserer seit 45 Jahren andauernden kontinuierlichen Arbeit profitiert“, lautete eine These. Und dass gut organisierte ehrenamtliche politische Arbeit auch zur persönlichen Weiterbildung führt, wurde von keinem Teilnehmer in Frage gestellt.

Im zweiten Block wurde „gnadenlos“ analysiert. Obwohl in Rhade die Mitgliederzahl stabil ist, und das Verhältnis der Aktiven zu den so genannten nur zahlenden Mitgliedern um 50 % liegt und damit schon als vorbildlich zu bezeichnen ist, sorgte die Information über den Altersdurchschnitt für Kopfzerbrechen. „Es darf für uns kein Trost sein, dass diese Erkenntnis in fast allen Vereinen, Gewerkschaften, Parteien usw. ebenfalls zur Wirklichkeit gehört“, so das Plädoyer des Vorsitzenden Niemeyer. Einmütig wurde festgehalten, dass für die Rhader SPD, wie für jede andere Organisation, die Stagnation die Vorstufe zum Abstieg wäre. „Darum müssen wir gegensteuern“, so das Diskussionsergebnis.

Der 3. Teil des spannenden und interessanten Vormittags, der vom Bildungsobmann Dirk Hartwich vorbereitet und gestaltet wurde, bewegte sich um die zentralen Fragen: „Weiter wie bisher?“ oder „Anpassung an die Wirklichkeit“. Jetzt waren Ideen gefragt, um die nähere Zukunft des Ortsvereins zu gestalten. Fazit: Bis zum Ende des Jahres sollen die protokollierten Ergebnisse weiter diskutiert, und dann im Rahmen einer Jahreshauptversammlung mit klarer Zielsetzung und entsprechenden Personalvorschlägen umgesetzt werden.

 
 

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