Wenn der Dorstener Marktplatz unter Zeltplanen verschwindet …

Gesellschaft

Früher war alles besser? Mit Sicherheit nicht, aber ein offenes und öffentliches Nachdenken über bestimmte städtische Entwicklungen sollte erlaubt sein. Ist es wirklich für Dorsten und die gesamte Bevölkerung ein Gewinn, wenn statt eines vielfältigen, kleinteiligen Weihnachtsmarktes im Dezember in der guten Stube der Lippestadt gleich mehrere Großzelte aufgestellt werden, die alle Flaneure der Altstadt an den Rand drängen? Und dann bereits ab Anfang November? Muss sich die Adventszeit wirklich zu einem professionell gemanagten Groß-Event verändern? Nachdem der Tisa-Brunnen bereits weichen musste, folgen jetzt nach und nach traditionelle Veranstaltungsformate, wie das Lichterfest, das sich vom Marktplatz verabschieden musste. Sind diese Fragen bereits nörglige Miesmacherei gegenüber den professionellen Machern? Oder lohnt sich vielleicht doch mal ein offenes und öffentliches Nachdenken über die Marktplatznutzung inmitten der Stadt.

Nachdenkzeilen aus Rhade

 
 

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