
Dirk Groß, SPD-Fraktionsvorsitzender im Dorstener Stadtrat, wirbt für mehr Ehrlichkeit und Respekt
Hier lebe ich, hier will ich mich wohlfühlen. Hier will ich mich ehrenamtlich engagieren, um meinen Teil zum Gelingen beizutragen. So, oder ähnlich beginnen alle, die mithelfen wollen, den eigenen Lebensmittelpunkt positiv zu gestalten. Auf den Punkt gebracht heißt das, sich gesellschafts- und kommunalpolitisch einzubringen. Das macht das Leben reicher, zeigt aber auch schonungslos auf, wieviele dicke Bretter gebohrt werden müssen, um tatsächlich helleres Licht am Horizont zu erkennen. Wir haben zum genannten Thema dem Dorstener SPD-Fraktionsvorsitzenden Dirk Groß versprochen, drei Wünsche frei zu haben. Hier seine Antworten:
- … würde ich auf das Ende des Schwarze-Peter-Prinzips zwischen Land und Bund hoffen, wenn es um die nötige Finanzausstattung der Kommunen geht. Wir haben in Dorsten einen so enormen Rückstand bei öffentlichen Inventionen, z.B. in Schulen, dass es ohne eine große Lösung nicht funktionieren wird. Die überparteiliche Zusammenarbeit zum Schutz unseres Bundes-Verfassungsgerichts macht mir Hoffnung.
- ... würde ich mir mehr Respekt unter den demokratischen Parteien wünschen, wenn es um nicht einvernehmliche Entscheidungen wie bei der Unterbringung von Flüchtlingen geht. Man muss nicht immer das letzte Wort haben, die Bürgerschaft kann gut alleine zu einer Bewertung kommen.
- ... wünschte ich, dass Trump nicht Präsident der USA wird. Das wäre ein Signal, dass Lügner scheitern, sei es in Dorsten oder Washington.