
Foto: Bundesarchiv, Bild 146-2007-0037 / Bauer, Georg / CC-BY-SA 3.0
Dieses Zitat von Gustav Heinemann* betont die Notwendigkeit, Veränderungen anzustreben, um das zu bewahren, was wichtig ist. Das gilt auch aktuell für die SPD, die das Traditionelle (zu) gerne pflegt und dabei nötige Weiterentwicklungen des Erreichten zu spät einleitet. Es ist nämlich in unserer schnelllebigen Zeit unumgänglich, aktiv zu werden, um Verantwortung für den Erhalt von Werten und sozialer Sicherheit zu übernehmen, anstatt passiv darauf zu hoffen, dass alles so bleibt wie es ist. Wenn wir dazu nicht bereit sind, riskieren wir tatsächlich das zu verlieren, was wir eigentlich bewahren möchten. Gustav Heinemann hat uns in einem Satz ein sozialdemokratisches Programm für die Zukunft genannt. Das Zitat wird die Leser dieser Internetseite im Monat Juni (rechte Spalte) begleiten.
Rhader Gedanken über einen großen Sozialdemokraten, der nicht vergessen werden darf. Vergleiche hierzu den morgigen 5. Text von Friedhelm Fragemann über die existenzbedrohende Lage der SPD.
*Gustav Heinemann wurde 1899 geboren. Er starb am 7.7.1976. Zwischen 1969 und 1974 amtierte er als Bundespräsident. Gustav Heinemann war besonders bürgernah, damit anders als seine Vorgänger im Amt Theodor Heuss und Walter Lübke. Dazu ein weiteres Zitat, das in Erinnerung des Bürgerpräsidenten bleibt: "Ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau."