Werbung ist doof ...

Allgemein

Nebenbei bemerkt
Werbung ist doof

Ununterbrochen versuchen uns alle Unternehmen ihre Produkte zu verkaufen. Dazu engagieren sie teure Werbeagenturen.
Ob vor dem Fernsehfilm, zwischen der Sportschau oder auf Plakaten: Die Botschaft ist immer die gleiche. Nimm mich, kauf mich, ich bin das Beste.

Über Geschmack kann man streiten. Aber was da manchmal vorgesetzt wird, ist schon abenteuerlich. Zum Beispiel die regelmäßige Werbung vor dem TV-Wetterbericht zweier Versicherungen. Also, oder anders ausgedrückt, ergo, ein guter Grund, sich nicht zu versichern.
Die Parteienwerbung macht da keine Ausnahme. Plakate dienen dazu, auf sich und eine bevorstehende Wahl aufmerksam zu machen. Wenn es gelingt, dazu noch ein wenig Sympathiepunkte einzuheimsen, war es eine erfolgreiche Werbemaßnahme. Was da aber überwiegend an der Straßenecke steht oder der Laterne hängt, erfüllt häufig den Tatbestand der Zumutung. Parteiübergreifend. Kaum zu glauben, dass da Profis am Werk gewesen sein sollen.
Beispiele gefällig? Lieber nicht. Aber „Ladenöffnung statt Ladenschluss“ (FDP) ist schon ein Kracher.
Die Rhader Sozis haben daraus geschlussfolgert: Was die Agenturen können, können wir auch – und dann besser. So sind die Plakate „Berlin, Berlin …“, und „Nimm dir die Kraft …“, und „Wer hat die Studiengebühren abgeschafft?“, immer ohne SPD-Hinweis und selbst geschrieben, entstanden. Die Rückmeldung ist überwältigend positiv.
Werbung ist doof? Nicht immer.

 
 

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