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Kommunalpolitik

Einen Fahrradstraßenplan für ganz Rhade hat die örtliche SPD schon 2009 vorgelegt

Workshop „Stadtentwicklungsplanung Rhade“
Beispiel Arbeitsgruppe Verkehr (Teil 1)

Auf der einen Seite bietet Rhade das Bild eines Dorfes, auf der anderen Seite belastet und gefährdet der zunehmende Durchgangsverkehr die hier Wohnenden.
So verwundert es nicht, dass sich die meisten Teilnehmer des oben aufgeführten Workshops für die Arbeitsgruppe Verkehr entschieden.

„Wir müssen lernen, nicht immer aus Sicht des Autofahrers zu denken“, so eine These. Die so ins Blickfeld genommenen schwachen Verkehrsteilnehmer, Kinder, Senioren zu Fuß – mit oder ohne Gehhilfe, Radfahrer, Rollstuhlfahrer, gehören zu dieser größten Gruppe im Dorf.
Ob Fahrradstraßen, bessere Gehwege, sichere Überwege, eine in sich geschlossene, flächendeckende Schulwegsicherung – alle Gedanken kamen „auf den Tisch“ und fließen jetzt in die weiteren Überlegungen ein.
„Wir müssten in Teilbereichen eigentlich einen Modellcharakter für Rhade erarbeiten. Dabei wäre zum Beispiel ein intelligentes Fahrradwege – und Fahrradstraßensystem ein toller Ansatz“, so ein Mitglied in der Arbeitsgruppe.
Die Lembecker Straße macht am meisten Sorgen. Als Dorf verbindende Achse zwischen Lembeck – Rhade – und Erle mal angelegt, mutiert sie zunehmend zu einer überregionalen Verkehrsader mit Ziel A31. Ob Kreisverkehre, Signalanlagen, Überwege, sogar eine Umgehungsstraße wurde als Lösungsmöglichkeit genannt, an Ideen mangelte es den Diskutanten nicht.
Gespannt warten jetzt alle, was sich davon im Protokoll der Verwaltung wiederfindet und was der 7er-Arbeitskreis (Unterausschuss des Stadtrates – 3 CDU, 2 SPD, 1 Grüne, 1 FDP) daraus macht.
Eine Übersicht der SPD-Vorschläge zum Thema Verkehr ist im Artikel „Workshop Stadtteilrahmenplan Rhade, Der Auftakt ist gelungen“ vom 25.11.2010 nachzulesen.
Der Bericht über den Workshop wird fortgesetzt.

 
 

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