Wird der September 2026 in die neuere deutsche Geschichte als schwarzer September eingehen?

Gesellschaft

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nun Kommunalwahl in Niedersachen sowie Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

Noch ist der Schock der Wahl in Sachsen-Anhalt nicht annähernd verdaut, blicken wir gespannt nach Niedersachen, Berlin und „Meck- Pomm“. Den Anfang machen am kommenden Sonntag die Niedersachsen. Sie sind aufgerufen, u. a. neue Gemeinderäte zu wählen. Und bereits eine Woche später werden in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern neue Landtage gewählt. Werden wir wieder, wie vor 3 Tagen, ein blaues Wunder erleben? Wird der September zum schwarzen September der Demokratie?

  • Blick nach Niedersachen: Nach einer repräsentativen Studie der Uni Göttingen unterstützen 93 Prozent die Demokratie grundsätzlich als Staatsform. Mit ihrem konkreten Zustand sind jedoch nur noch 27 Prozent zufrieden. Bemerkenswert ist allerdings die zweite Antwort: 71 Prozent trauen der Politik grundsätzlich zu, Probleme lösen zu können.
  • Blick nach Mecklenburg-Vorpommern: Die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kämpft mit der SPD, wiedergewählt zu werden. Aktuelle Umfragen signalisieren eine grandiose Aufholjagd gegenüber der AfD. SPD 32%, AfD 35%, Linke 11%, CDU 10%, Grüne und BSW je 5%.
  • Blick nach Berlin: Schlechte Aussichten für die CDU. Die Linke liegt in Umfragen vorn. Der Niedergang der Berliner Sozialdemokraten ist dramatisch. Aktuelle Umfrageergebnisse: Linke 22%, CDU 20%, AfD 18%, SPD und Grüne je 15%.

Ein Rhader sorgt sich um die Demokratie

 
 

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