Hier beginnen auch ihre Grenzen Herr Bürgermeister. Jennifer Schug, SPD-Vorsitzende zeigt klare Kante. Kommunalpolitik SPD zeigt Dorstener Bürgermeister Grenzen auf

Neutralitätsgebot gilt auch im Rathaus der Lippestadt

Ein kritischer Leserbrief eines sachkundigen Bürgers der SPD hat den Bürgermeister geärgert. Seine ausführliche Stellungnahme wurde von der Dorstener Zeitung übernommen. Dass er dabei nicht nur den Kritiker glaubte persönlich maßregeln zu müssen, sondern parallel die örtliche SPD ebenfalls, ist ein starkes Stück. Jennifer Schug, Vorsitzende der Sozialdemokraten zeigte in einer Stellungnahme, die von der Dorstener Zeitung nur in Auszügen veröffentlicht wurde, deutlich auf, dass es verbindliche Grenzen gibt, die auch vom 1. Bürger in der Lippestadt einzuhalten sind. Die SPD-Stellungnahme hier im vollen Wortlaut:

Ein Bürgermeister für alle?

Grundsätzlich begrüßen wir, als Dorstener SPD, jede sachliche Diskussion und halten es für wichtig, dass sich Bürger, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer Partei oder einer Fraktion, Gedanken über ihre Stadt machen und dabei auch Entscheidungen des Rates in Frage stellen.

Selbstverständlich gilt das auch für Beschlüsse, an denen SPD beteiligt war, insbesondere dann, wenn diese 11 Jahre alt sind. Wir behalten uns sogar selbst vor, solche „alten“ Beschlüsse auch als SPD Dorsten neu zu diskutieren und ggf. zu revidieren. Im Übrigen gilt aber bei uns grds. eine strikte Meinungsfreiheit, so dass auch sachkundige Bürger in einer Fraktion ein Recht auf ihre eigene Meinung haben und diese frei äußern dürfen. So hat der Bürger Günter Pelloth, als sachkundiger Bürger Mitglied im Sportausschuss einen Leserbrief geschrieben, um seine Meinung kund zu tun.

Aber unabhängig von einer sachlichen Diskussion unterliegt das Amt eines Bürgermeisters als staatliches Amt dem parteipolitischen Neutralitätsgebot. Danach hat ein Bürgermeister sich nicht parteipolitisch zu äußern.

Wenn also Herr Stockhoff der Ansicht ist, ...

Veröffentlicht am 14.10.2017

 

Allgemein Glasfaserkabel sollen Rhade zukunftsfähig machen

Technischer Fortschritt auch im ländlichen Bereich möglich

„Wegen Überfüllung geschlossen“, so hätte die Berichterstattung über die Informationsveranstaltung am Dienstag im großen Saal des Gasthauses Pierick, lauten können. Tatsächlich konnten nicht alle Interessenten drinnen über das Ob und Wie diskutieren, sondern nutzen die Gelegenheit auch draußen vor der Tür. Um Zugang zum so genannten „schnellen Internet“ zu bekommen, müssen Glasfaserkabel in ganz Rhade verlegt werden. Ein Unternehmen aus Borken, das sich auf die Verlegung der Kabel und den dazugehörigen Hausanschluss spezialisiert hat, wirbt mit Superlativen und günstigen Einstiegspreisen. Die Stadt Dorsten hat ihr OK gegeben, dass die Kabel, sollten mindestens 40% aller Rhader Haushalte das wünschen, verlegt werden dürfen. Der Vertragsabschluss beinhaltet auch, dass bestehende Verträge vom neuen Betreiber gekündigt und eigene Rufnummern „mitgenommen“ werden können. Die Informationsoffensive ist mit Plakaten, Hauswurfsendungen und der zentralen Infoveranstaltung erst angelaufen. An mobilen Infoständen des Unternehmens, die von Zeit zu Zeit im Geschäftszentrum Rhade aufgebaut werden, sollen weitere Fragen beantwortet werden. „Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten“, so ein Besucher der überfüllten Dienstagveranstaltung.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 13.10.2017

 

Ortsverein Heute: Treffen der Rhader SPD

Christoph Kopp erwartet spannende Diskussionen

Um 19.30 Uhr wird heute der Vorsitzende der Rhader SPD, Christoph Kopp, die Anwesenden im Gasthaus Pierick auffordern, über die letzte Bundestagswahl, die vor nicht einmal 3 Wochen stattgefunden hat, gefühlt sind es deutlich mehr, offen zu diskutieren. Aber auch lokale Themen, wie die ärztliche Versorgung und die Glaskabelverlegung stehen im Fokus. Kurz: Ein interessantes Treffen nicht nur für SPD-Mitglieder. „Interessenten sind willkommen“, so Christoph Kopp.

Veröffentlicht am 12.10.2017

 

Die neue Seite 2 und 3 der DZ Presse „Unsere“ Zeitung hat sich geändert

Das neue Konzept ist gewöhnungsbedürftig

Dem aufmerksamen Leser ist gestern besonders aufgefallen, dass der Hauptteil der Dorstener Zeitung, sprich Ruhr Nachrichten, sich gravierend verändert hat. Der bisherige Verleger hat neue Kooperationen gesucht und gefunden. So tauchen plötzlich andere Namen beim Kommentar (Seite 2) auf, die Seite 3 kennt nur noch ein Thema, statt der der bisherigen Vielfalt aus der Region. Kurz, Journalisten einer anderen Zeitung liefern jetzt den Hauptteil. Der Lokalteil, so das Konzept der neuen Zeitung, wird mit mehr Hintergrundberichterstattung versuchen, neue Leser zu gewinnen. Die letzte Leserumfrage hatte u. a. auch ergeben, dass genau hier, bei der kommunalpolitischen Berichterstattung, mehr über die Geschichte hinter der Geschichte geschrieben werden sollte. Dass, nach dem Weggang der WAZ aus Dorsten, die Zeitungslandschaft in Dorsten ärmer geworden ist, wird nicht bestritten. Der Lokalredaktion der Dorstener Zeitung ist zu wünschen, dass sie den Freiraum, den ihr der neue Verleger theoretisch einräumt, im Interesse der Leser entsprechend nutzt.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 11.10.2017

 

Reinhold Grewer Bundespolitik Ein Munitionsdepot mitten in Dorsten – Reinhold Grewer legt Finger in offene Wunde

MUNA - Gefahren werden seit Jahren ignoriert

Zwischen Wulfen, Hervest und Holsterhausen liegt, versteckt im Wald, ein riesiges Munitionslager der Bundeswehr und der NATO. Ein umstrittener und hoch gefährlicher Standort mitten in unserer Stadt. Reinhold Grewer, engagierter Bürger aus Dorsten, warnt seit Jahren vor einer möglichen Katastrophe. Jüngst hat er die CDU-Verteidigungsministerin in einem Offenen Brief zur Stellungnahme aufgefordert. Auf eine Antwort wartet er noch heute. Seine Hartnäckigkeit verdient Respekt und Unterstützung. Jetzt hat er in einem Leserbrief an die Dorstener Zeitung eine Katastrophe in der Ukraine, dort ist ein vergleichbares Munitionsdepot explodiert, zum Anlass genommen, auf die aktuellen Gefahren in Dorsten hinzuweisen.

Wir veröffentlichen seine wichtige Stellungnahme im Wortlaut:

Veröffentlicht am 10.10.2017

 

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SPD Ortsverein Rhade

Christoph Kopp
chkoppsw2000@aol.com

 

 

 

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Termine

Jeden 2. Donnerstag
im Monat,
in der Gäststätte Pierick
um 19h30.

 

Jennifer Schug Stadtverbandsvorsitzende
fraktion@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann Fraktionsvorsitzender
fraktion@spd-dorsten.de

Michael Hübner Landtagsabgeordneter andreas.dunkel@landtag.nrw.de

Hans-Peter Müller Landtagsabgeordneter
hans-peter.mueller@landtag.nrw.de

Michael Gerdes Bundestagsabgeordneter
michael.gerdes(at)bundestag.de