Drei Fragen an Achim Schrecklein

Kommunalpolitik

Rhader Sozialdemokrat war in offizieller Mission in Rybnik

Seit Jahren engagiert sich Achim Schrecklein vor Ort und im Dorstener Stadtrat. Seit der letzten Kommunalwahl ist er einer von zwei Stellvertretern des Bürgermeisters. In dieser Eigenschaft hat er mit einer Delegation der Verwaltung und des Rates die polnische Partnerstadt Rybnik besucht. Zum wiederholten Mal, wie er im Gespräch verrät. Grund, ihm 3 Fragen zu stellen, die er gerne beantwortet hat.

  1. Wie wichtig sind Partnerstädte für Dorsten? Antwort: Wer sich gegenseitig als Partner bezeichnet, will Frieden, Freundschaft, Respekt und ein Miteinander auf Augenhöhe. Dorstens Partnerstädte, darunter Rybnik, beweisen seit Jahrzehnten, dass der theoretische Ansatz praktisch umgesetzt wird. Kurz: Wir können diese Form der internationalen Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene nicht hoch genug bewerten.
  2. Gibt es mit Rybnik einen kontinuierlichen Jugendaustausch? Antwort: Ich war inzwischen sicher 10 mal in Rybnik. Unter den Dorstener Teilnehmern waren immer auch junge Menschen. Es sind genau diese Kontakte, die versprechen, nachhaltige Wirkung zu erzielen. Sie weiter zu fördern, gehört zur Aufgabe unserer gesamten Stadtgesellschaft.
  3. Spürt man als Besucher auch noch Zurückhaltung gegenüber Deutschland wegen des Überfalls 1939? Antwort: Ich war nicht nur häufig in offizieller Mission in Polen, sondern  auch privat in vielen anderen Städten dieses wunderschönen Landes. Tief beeindruckt bin ich immer wieder darüber, dass die leidgeprüfte polnische Bevölkerung ein Wort ganz groß schreibt, nämlich GASTFREUNDSCHAFT. Ihre Bereitschaft, uns ihre Hand zur Partnerschaft zu reichen, erfüllt mich mit Dankbarkeit und tiefer Demut.   

Eigener Beitrag - www.spd-rhade.de

 

 
 

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