Ärztemangel. Fachkräftemangel. Pflegepersonalmangel.

Allgemein

Auch in Rhade ist die ärztliche Versorgung seit Jahren ein viel diskutiertes Thema.

Wer wollte, hat das bereits vor Jahren erkannt

Eine Hiobsbotschaft jagt die andere. Rentner werden mehr, die Lebenserwartung steigt, parallel die Hilfsbedürftigkeit. Wer ländlich lebt, genießt zwar frische Luft, muss aber Einschränkungen bei der Infrastruktur in Kauf nehmen. Die Gesundheitsversorgung ist dafür ein wesentlicher Baustein. Plötzlich die Nachricht, 5000 Hausärzte fehlen. Und es werden in den kommenden Jahren dramatisch mehr. Unternehmen die heute laut nach Fachkräften rufen, haben in der Vergangenheit zu wenig ausgebildet und durch teils subventionierte Frühpensionierungen an Gehältern gespart. Jetzt klagen sie über einen leergefegten Arbeitsmarkt. Unsere Bevölkerungspyramide steht Kopf. Zu wenig junge, zu viele ältere und alte Menschen. Das kostet. Die Rentenversicherung wackelt. Die Pflegeversicherung steckt im Minus. Nicht nur Ärzte und Apotheker fehlen, auch das Pflegepersonal wird händeringend im nahen und fernen Ausland „eingekauft“. Diese benannten Defizite konnte jeder, der mehr als Tiktok, Facebook und Co. konsumiert, an den öffentlichen Statistiken ganz einfach ablesen. Für Politiker ist das eine Pflichtaufgabe. Sie haben auch die sich abzeichnenden Probleme erkannt, dann aber in seltener Eintracht auf den nächsten Wahltermin geblickt, die Augen verschlossen und die Lösung auf „morgen“ terminiert. Und wir haben „mitgespielt“. Jetzt müssen wir die Folgen gemeinsam tragen und ohne Scheuklappen gegensteuern. AB HEUTE!

Nachdenkzeilen aus Rhade zu neuen Statistikdaten über den Hausärztemangel

 
 

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