Auf der Flucht

Allgemein

Europa kann und muss mehr als bisher tun.

Leben wir auf einer Insel der Glückseeligen?

Seit Wochen senden die Nachrichten Bilder von gigantischen Flüchtlingsströmen. Auffanglager in Zelten haben das Ausmaß von Kleinstädten mit mehreren tausend Einwohnern. Die sanitären Verhältnisse „stinken zum Himmel“, die Versorgungslage mit Lebensmitteln stößt an ihre Grenzen. Und das alles in Ländern, die wahrlich nicht zu den reichen Staaten gehören. Wir betrachten das Elend, hören unseren Politikern zu, die Flugzeuge mit Hilfsgütern schicken, aber auch irgendwie ratlos wirken. Ansonsten geht alles wie gehabt. Wir wollen die Globalisierung (CETA und TTIP) vorantreiben, um daran zu verdienen. Globalisierung ist aber mehr, als neue Freihandelsabkommen zu vereinbaren. Globalisierung heißt auch,

Verantwortung für die Ärmsten der Armen zu tragen und unsere Grenzen mehr als bisher zu öffnen. Das haben schon viele maßgebliche Bundespolitiker aller Parteien so formuliert, wenn sie vor Ort die menschliche Tragödie in den Lagern mit eigenen Augen, und ehrlichen Tränen darin, gesehen haben. Wir können es drehen und wenden wie wir wollen. Das Flüchtlingsdrama vor unseren Toren und unseren Augen wird auch über kurz oder lang unsere „Insel“ erreichen. Besser ist, wir bereiten uns jetzt darauf vor, als überrascht und „überrannt“ zu werden.

Eigener Bericht

 
 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007159577 -