Bürgerbeteiligung Dorsten: Wie Unzufriedenheit ab- und Vertrauen aufgebaut werden kann

Kommunalpolitik

Verwaltung muss sich anders aufstellen

Umfassende Bürgerbeteiligung ist ein kostenloser Mehrwert für unsere Stadt. Die Verwaltung hat verstanden und in allen Stadtteilen entsprechende Bürgerforen installiert. Eine Erfolgsgeschichte. Unterschätzt wurden aber die geweckten Erwartungen, „heute angeregt, morgen erledigt“. So wurde hier und da aus Euphorie, bittere Enttäuschung. Um den richtig eingeschlagenen Weg aber zu einer nachhaltigen Erfolgsgeschichte werden zu lassen, sind zwei Änderungen im Rathaus vorzunehmen. Erstens: Den Bürgern muss zu Beginn einer möglichen Verbesserungsmaßnahme das formale Prozedere, nämlich Kosten, Fördermittel, Zeitachse, Beteiligung des Stadtrates und die Personalsituation ohne Schönfärberei aufgezeigt werden. Zweitens: In der Verwaltung ist für jeden Stadtteil ein Ansprechpartner zu benennen, der mit eigenen Mitarbeitern nach außen auftreten und nach innen koordinieren kann. In einer Stabsstelle wird der faire Ausgleich zwischen den Stadtteilen abgesichert. Ein eigener Ratsausschuss würde die Kommunalpolitik angemessen beteiligen und zur Abrundung einer entsprechenden Verwaltungsreform beitragen. Diese Gedanken wurden bereits mehrfach von der Rhader SPD „ins Spiel“ gebracht. Jetzt ist aber der Zeitpunkt gekommen, die mit den Händen zu greifende Unzufriedenheit der engagierten Bürger in ein neues Vertrauensverhältnis überzuleiten.     

Ein Zwischenruf aus Rhade in Richtung Dorstener Rathaus

 
 

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