Das Dorstener Jahrbuch 2026 bleibt eine Überraschung (3)

Allgemein

Zwei weitere Beispiele zum Kennenlernen - Fortsetzung folgt

Das Buch verfügt über 290 Seiten und motiviert die Leser, Dorsten mal ganz anders kennenzulernen. Heute wollen wir die Werbung für  dieses außergewöhnliches Buch fortsetzen. Das Jahrbuch 2026, im Untertitel weiter traditionell Heimatkalender genannt, überrascht mit seiner Vielfalt. Zwei Beiträge, die gegensätzlicher nicht sein können, gerade deshalb so interessant sind, werden heute kurz und knapp erwähnt:

  • Friedhöfe sind wichtige Gedenkstätten, um an die dort begrabenen Menschen zu erinnern. Fast alle Grabstellen tragen Namen mit Geburts- und Sterbedatum. Aber es gibt in unserer Stadt einen Friedhof, Russenfriedhof genannt, der die sterblichen Überreste von einigen hundert russischen Kriegsgefangenen aufgenommen hat, ohne Namen, ohne persönliche Identität. Dr. Marius Seydel koordiniert ein Forschungsprojekt, das zum Ziel hat, den Toten „ein Gesicht“ zu geben. Erfolgreich, wie zu lesen ist. Ihm und seinem Team gelang es, hunderte Namen und Grabstellen in Übereinstimmung zu bringen. Eine wichtige Nachricht für die Hinterbliebenen im fernen Russland.
  • An die Zeit, als Linkshänder zuhause, in der Schule und Ausbildung noch diskriminiert und ständig autoritär, auch gewalttätig gemaßregelt wurden, erinnert Christel Blüggel. Das schöne Händchen, so ihre Überschrift, war natürlich die rechte Hand. Die „Umerziehung“ auf rechts ist heute undenkbar. Daran erinnert zu haben, ist ein wichtiger Zeitzeugenbeitrag.
 
 

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