Demokratie verliert an Strahlkraft - Eine gefährliche Entwicklung

Bundespolitik

Krisen und Instabilität beherrschen die Szene

Lassen wir mal die Diktaturen beiseite und blicken auf die Länder, die sich demokratisch nennen. Sie werden weniger und wackeln bedenklich. Eine Entwicklung, die an Dynamik zunimmt. Wer in einem freiheitlichen und demokratischen Land groß geworden ist, versteht „die Welt“ nicht mehr. Statt die Werte zu verteidigen, finden sich immer mehr, sie verächtlich zu machen, sie zu beschneiden, sie abzuschaffen. Wir müssen dabei nicht in die USA blicken, auch in Europa ist der Rückwärtsgang in immer mehr Ländern eingelegt. Bevor wir aber mit dem Finger z. B. auf Ungarn, die Slowakei und auf Tschechien zeigen, sollten wir in den Spiegel schauen. Auch hier erkennen wir die zunehmende Unfähigkeit der demokratischen Parteien zusammenzustehen, um die Angriffe der Demokratiefeinde wirkungsvoll abzuwehren. Obwohl die letzte Bundestagswahl mehr als ein Warnschuss war, verhaken sich die Koalitionsparteien schon wieder in Rechthaberei. Wobei, das gehört zur Wahrheit dazu, gefallen sich insbesondere die CSU und Teile der CDU-Fraktion, gemeinsame Absprachen mit der SPD öffentlich zu torpedieren. Die Wähler schütteln den Kopf und wenden sich fassungslos ab. Genau das ist das Einfallstor für die Parteien, die die Demokratie als überholt betrachten. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Nachdenkzeilen aus Rhade

 
 

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