An der Berichterstattung der Medien ist abzulesen, dass nicht unbedingt die Sieger der Bundestagswahl im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen, sondern die geschlagene SPD. Ein Schock, Sprachlosigkeit, Entsetzen - so die Reaktionen am Sonntag kurz nach 18 Uhr. Nicht nur bei der SPD, sondern auch bei der Presse und vielen Nichtwählern.
Die Rhader Sozialdemokraten wollen ihre Sprachlosigkeit aber überwinden. Am Donnerstag, 8. Oktober um 19.30 Uhr werden sie in der Gaststätte Pierick, im Rahmen ihrer monatlichen Mitgliederversammlung, eine eigene Analyse diskutieren. Reinhard Bettin wird anhand der aktuellen Zahlen die Grundlage für eine notwendige Aussprache schaffen.
"Die SPD hat sicherlich auch Fehler in den letzten Jahren gemacht. Aber so abgestraft zu werden, hat sie nicht verdient", so ein erster Kommentar nach 18 Uhr eines Mitglieds. Und Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender ergänzt: " Trotz des Wahldesasters ist die sozialdemokratische Idee, für eine gerechtere, gleichberechtigte, solidarische Gesllschaft einzutreten, weder unmodern noch überholt."