Was denkt die SPD?

Ortsverein

Radio Vest interviewt Rhader Sozialdemokraten

Mit einer Überraschung begann die Mitgliederversammlung der Rhader SPD. Kai Giera, Journalist des Radiosenders Vest Recklinghausen, wollte es genau wissen.
Mit Aufnahmegerät und Mikrofon mischte er sich unter die Mitglieder und stellte Fragen.

„Wie hat die SPD vor Ort die Bundestagswahl verarbeitet? Ist Frank-Walter Steinmeier der richtige Fraktionsvorsitzende und Sigmar Gabriel der Wunsch-Vorsitzende? Wie kann die SPD die Nicht- und Wechselwähler zurück gewinnen?“
Erstaunlich routiniert, es ist nicht alltäglich Radiointerviews zu geben, beantworteten die Anwesenden die vielen Fragen. Deutlich wurde, dass das Wahlergebnis übereinstimmend als Katastrophe eingeordnet wird. Die Gründe seien vielfältig. Über den viel diskutierten Vertrauensverlust durch Entscheidungen, die nicht vermittelt werden konnten (Renten- und Arbeitsmarktreform) bis zur Öffentlichkeitswahrnehmung (SPD war immer der Überbringer der schlechten Nachrichten in der Koalition) reichten die differenzierten Antworten. Einigkeit herrschte aber bei allen Interviewpartnern, dass die SPD deutlich besser als das Wahlergebnis ist und von unten nach oben, das heißt über die Ortsvereine reformiert werden müsse. Der SPD-Ortsverein Rhade zeige seit Jahren, wie das gehen kann. Die Interviews werden am kommenden Montag zwischen 6 Uhr morgens und 9 Uhr im Rahmen des „Hallo Wach“-Magazins ausgestrahlt. Bereits ab Dienstag sind sie dann auch im Internet unter www.hitradiovest.de aufzurufen.
Nach Abschluss der Radiogesprächsrunde tagten die Mitglieder der Rhader SPD, um anhand der von Reinhard Bettin vorgelegten Wahlanalyse, über konkrete Zukunftsaktivitäten zu beraten.

 
 

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