Dorsten: Grundschulstandort wird wiederbelebt - Ein Sieg für Kinder und Bildung

Schule und Bildung


Dirk Groß, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat, findet klare Worte gegenüber CDU und Verwaltung

SPD im Stadtrat lobt Kehrtwende, spart Kritik an CDU nicht aus

Vor 11 Jahren hatte die CDU im Dorstener Stadtrat eine Idee, Geld zu sparen. Dazu blickte sie auf den örtlichen Schulentwicklungsplan und begann zu rechnen. Würde man eine Grundschule schließen und andere zusammenlegen, dann wäre das gut für den städtischen Haushalt. In den Fokus rückte sie dazu die Wichernschule im Grenzbereich Hervest/Holsterhausen. Was gut für den Haushalt ist, muss aber für Grundschulkinder eine völlig falsche Entscheidung sein. Die SPD im Stadtrat versuchte mit stichhaltigen Argumenten, die sich anbahnende Fehlentscheidung der CDU aufzuhalten. Unterstützt wurde sie dabei von hochmotivierten Eltern, die mit einer erfolgreichen Unterschriftenkampagne, einen Ratsbürgerentscheid einleiteten. Letztlich erfolglos. Die Dorstener CDU-Kommunalpolitiker setzten sich mit ihrer Mehrheit durch. Nun, 11 Jahre danach, haben Verwaltung und CDU eine Rolle rückwärts eingeleitet. Nun soll der Marienviertel-Grundschulstandtort wiederbelebt werden. Man sei nach dem erneuten Studium der Schulentwicklungszahlen zu neuen Ergebnissen gekommen, heißt es sinngemäß. Dirk Groß, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, lobt zwar die Kehrtwende, spart parallel aber nicht mit Kritik (Auszug aus der Pressemitteilung): … „Schon vor 11 Jahren mahnte die SPD an, dass u.a. die OGS-Entwicklung und Beschulung von Flüchtlingen nicht zu unterschätzen sei. Auch der Schulentwicklungsplan 2012 hielt fest: Um den gegenwärtig und zukünftig noch mehr steigenden Anforderungen pädagogisch, personell und damit letztlich auch investiv gerecht werden zu können, sollten die Grundschulen mit unter die Zweizügigkeit sinkenden Schülerzahlen möglichst nicht geschlossen, sondern mit benachbarten Schulen als Teilstandorte gesichert werden. …. Zu ehemaligen und offensichtlichen Fehlentscheidungen zu stehen, stände der CDU besser zu Gesicht, als sich jetzt hinter Prognosezahlen der Vergangenheit zu verstecken.“

Fazit: Für Grundschulstandorte muss immer gelten: Kurze Beine, kurze Wege

Eigener Bericht auf Grundlage der Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion

 
 

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