Dorsten-Rhade wird 50

Kommunalpolitik

Hauswurfwerbung der Rhader SPD 1975

Kein Grund zur Feier?

2025 steht kurz bevor. Zeit für Rückblicke und Festlegung guter Vorsätze für das neue Jahr. Auch die politischen Parteien, u. a. in Rhade, Lembeck und Wulfen, sowie die Lippestadt-Verwaltung, werden sicherlich daran erinnern, dass sich im Januar die Kommunale Neuordnung zum 50sten mal jährt. 1975 wurde nämlich aus Rhade, Dorsten-Rhade. Der Rhader Bürgermeister Hugo Lammers (CDU) verlor sein Amt, der Gemeinderat seine Funktion. Nun wurde Rhade von Dorsten aus „regiert“. Um die Orts- und Sachkenntnis der Rhader Bürger nicht vollends zu verlieren, unterstützte der gemeinsame Bezirksausschuss Rhade/Lembeck, bestehend aus 15 Personen, die für die CDU und die SPD ehrenamtlich wirkten, die Verwaltung und den 51-köpfigen Stadtrat. Das Aus für diesen kostenlosen Dorsten-Mehrwert kam Ende der 1990er Jahre. Dass Rhade, besser Dorsten-Rhade, trotzdem heute lebens- und liebenswert ist, kann im neuen Dorsten-Buch „Elf Stadtteile - Eine Stadt“ nachgelesen werden. Über die Entwicklung unseres Lebensmittelpunktes in den vergangenen 50 Jahren wird in mehreren Teilen ab sofort erinnert. Ob das „Goldjubiläum Dorsten-Rhade“ 2025 vor Ort gefeiert wird, steht in den Sternen. Die Leser dieser Internetseite werden aber an der geplanten Zeitreise virtuell beteiligt.

Rhader Erinnerungen (Teil 1)   

 
 

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