Kommunalpolitik Rhade: Wir hatten mal eine beliebte Trimmstrecke

Stadtverwaltung hat vor 50 Jahren SPD-Anregung aufgegriffen und umgesetzt

Um den Breitensport zu fördern und Rhade attraktiver zu gestalten, haben die örtlichen Sozialdemokraten vor 50 Jahren eine Trimmstrecke vorgeschlagen. Der Verwaltung wurde 1975 ein selbst erstellter Plan vorgestellt, der das Sportamt überzeugte. Der Deutsche Sportbund lieferte das Konzept und die entsprechenden Bauanleitungen. Eine Idee, ein Plan und die erfolgreiche Umsetzung. Der ca. 2 Kilometer lange Rundkurs im Norden Rhades (Wellbrockweg/Hakenweg) erfreute sich großer Beliebtheit. Leider wurde die Pflege der Gymnastikstationen vernachlässigt. Heute erinnern nur noch Reste, siehe Foto, an die Rhader Trimmstrecke. Auch der Skaterplatz, nicht weit entfernt, mit viel Energie umgesetzt, hat ausgedient. Statt dessen soll das Sportzentrum am Dahlenkamp für den Breitensport aufgewertet werden und künftig als zentraler Treffpunkt dienen. Ähnliche Vorstellungen, mit erheblichen Finanzmitteln des Landes NRW gefördert, gibt es im Bereich Forks Busch. Wahrscheinlich wäre es viel kostengünstiger gewesen, die Trimmstrecke zu erhalten und die im vorgesehenen zweiten Bauabschnitt vorgesehene Treffpunkt-Hütte, im Nahbereich des Sportzentrums, zu erstellen. Gespannt und kritisch begleiten wir das Experiment Forks Busch und die vorgesehene  Aufwertung des Rhader Sportzentrums, ob daraus ein dauerhafter Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger erkennbar wird.

Ein Rhader blättert im Archiv

Veröffentlicht am 07.03.2026

 

Bundespolitik Der Krieg in Nahost und die Profiteure

Benzin- und Energiepreise explodieren. Soziale Marktwirtschaft oder gnadenlose Abzocke? Ministerin Reiche kündigt Überprüfung durch Kartellamt an. Andere Politiker fordern Übergewinnsteuer anzuwenden. Die bittere langjährige Erfahrung der Verbraucher zeigt, dass bisher weder das Kartellamt die von Mineralölkonzernen in Gang gesetzte Preisspirale anhalten oder zurückdrehen konnte, noch, dass eine Übergewinnsteuer erfolgreich angewendet wurde, also preisdämmend gewirkt hat. Fazit: Es handelt sich aktuell auf dem genannten Gebiet nicht um soziale Marktwirtschaft, sondern um Ausnutzung einer internationalen Krise, sprich, um gnadenlose Abzocke der Verbraucher. Der Regierung wird empfohlen, sich nicht mit Appellen, die ins Leere laufen, zufrieden zu geben.

Ein Zwischenruf aus Rhade in Richtung Bundesregierung und Bundestag

Veröffentlicht am 06.03.2026

 

Paul Sloma, SPD-Vorsitzender in Dorsten, blickt optimistisch nach vor. Kommunalpolitik Ein Dorstener SPD-Neuanfang mit Erfolgsaussicht (1)

Paul Sloma hat die Zukunft im Blick und die Weichen entsprechend gestellt

Die Sozialdemokraten mussten in den letzten Jahren erhebliche Misserfolge verkraften. Auf allen Ebenen wurden Wahlen verloren. In immer kürzeren Abständen wechselte das Führungspersonal, ohne dass sich gravierende Veränderungen spürbar und zählbar bemerkbar machten. Dorsten ist ein passendes Spiegelbild der Gesamtpartei. Nun hat die SPD vor Ort die Lage intensiv (und selbstkritisch) analysiert und gehandelt. Paul Sloma, jung und dynamisch, wurde zum Stadtverbandsvorsitzenden gewählt. Er will, so versteht er seine Aufgabe, die Dorstener SPD wieder sichtbarer und präsenter aufstellen. Zitat: „Wir müssen wieder stärker im Alltag der Menschen stattfinden – nicht nur an Infoständen, sondern auch in Vereinen, Organisationen und im Austausch mit Unternehmen vor Ort.“ Paul Sloma wird dann erfolgreich sein, wenn Mitglieder, Stadtratsfraktion und Ortsvereine ihn ohne Wenn und Aber unterstützen. Will die SPD, auch in Dorsten die Abstiegszone verlassen, muss der Schulterschluss untereinander nicht nur versprochen, sondern auch gelebt werden. Wir stellen hier Paul Sloma und seine Ziele, heute Teil 1, zum Kennenlernen und zur Unterstützung vor.

Zur Person 
Mein Name ist Paul Sloma, ich bin gebürtiger Dorstener, 22 Jahre alt und studiere Geschichte und Politikwissenschaften. Mitglied der SPD bin ich seit 2021. Politisch geprägt hat mich zunächst vor allem die Arbeit bei den Jusos, inzwischen engagiere ich mich insbesondere im Stadtverband der SPD Dorsten. Zum Eintritt in die SPD motiviert hat mich damals vor allem Kevin Kühnert, weil er für eine klare, glaubwürdige und moderne Sozialdemokratie steht.
Beruflich arbeite ich aktuell als studentische Hilfskraft im Büro von Sandy Meinhardt, MdL, wodurch ich zusätzliche Einblicke in politische Arbeit auf Landesebene gewinnen kann.

Wird am 9. und 11.3.2026 fortgesetzt

Veröffentlicht am 05.03.2026

 

Schule und Bildung Kinder sind unser Zukunft - Bildung ist der Schlüssel

Warum sollen dann Eltern für elektronische Lernmittel zahlen?

Der Vorschlag der Dorstener Verwaltung, alle Schulkinder mit modernsten Lernmitteln auszustatten, ist richtig und nachvollziehbar. Es geht um unsere Zukunft. Und die wird nur dann erfolgreich gestaltet, wenn wir den Aspekt Bildung/Weiterbildung immer ganz oben auf der Agenda halten. Dass nun aber Eltern für die Anschaffung von Tablets (I-Pads) dafür zur Kasse gebeten werden sollen, weil der Haushalt Dorstens mal wieder in Schieflage ist, passt überhaupt nicht zu der eingangs erwähnten Erkenntnis. Wer morgen bildungsmäßig in der höchsten Liga mitmischen will, muss heute dafür investieren. Das ist eine Gesellschaftsaufgabe. Sie darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Erstaunlich ist, dass Dorsten jetzt genau auf diesem Feld den Rotstift ansetzen will. Das ist rückwärtsgewandt und kann mit der Zielsetzung, dass Kinder unsere Zukunft sind, überhaupt nicht in Einklang gebracht werden. Der Stadtrat wird aufgefordert, ein klares Zeichen pro Bildung/Weiterbildung zu setzen und die Lernmittelfreiheit nicht auszuhöhlen.

Nachdenkzeilen aus Rhade

Veröffentlicht am 04.03.2026

 

Allgemein Krieg in Nahost, Krieg in der Ukraine - Die Einschläge kommen näher, die Sorgen werden größer

Rhader Gedanken zur Lage in der Welt

1945, nach dem schrecklichen mörderischen zweiten Weltkrieg schien es, als ob die Welt verstanden hätte. Die Vereinten Nationen wurden im gleichen Jahr gegründet. Verträge, die die Souveränität aller Staaten, die Unantastbarkeit ihrer Grenzen und das Versprechen, mögliche Konflikte auf diplomatischem Weg zu befrieden, wurden feierlich von 50 Staaten unterzeichnet. Heute bekennen sich fast 200 Staaten zur Charta der UN. Gut 80 Jahre später werden diese Absichtserklärungen einseitig von den Großmächten so interpretiert, dass Krieg eine legitime Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln sein kann, beziehungsweise ist. So sinngemäß hat es zumindest Carl von Clausewitz in seinem Werk „Vom Kriege“ Anfang 1800 formuliert. Ein fatale Fehlentwicklung, die die Welt immer näher an den dritten Weltkrieg führt. Statt Putins Verbrechen, die Ukraine mit Waffengewalt unterwerfen zu wollen, weltweit gemeinsam zu sanktionieren, fühlen sich weitere Staaten ermuntert, ebenfalls offene Rechnungen mit Waffengewalt zu begleichen. Die Diplomatie rückt in die hintere Reihe. Wir hatten nach 1945 den festen Glauben, dass die Menschheit verstanden hätte. Ist wohl doch nur ein schöner Traum. Das böse Erwachen hat eingesetzt.

Veröffentlicht am 03.03.2026

 

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SPD Sozial

„Wenn du die Art und Weise änderst,
wie du die Dinge betrachtest,
ändern sich die Dinge,
die du betrachtest.“ 

Max Planck
Deutscher Physiker und Nobelpreisträger
​​​​​​​
1858 - 1947

 

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