Dünen in Dorsten?

Umwelt

Eine überraschende Entdeckung

Wer der ausgeschilderten „Radspange Rhade-Dorsten“ ab dem Bahnhof folgt, quert zuerst das Rhader Wiesengelände, dann über eine schmale Brücke, die A31. Das wunderbare Waldgebiet der Üfter Mark ist erreicht. Die erste Waldkreuzung weist auf den Hohe-Mark-Steig hin. Auch das Deutener Moor ist mit einem Abstecher schnell erreichbar. Dann plötzlich auf der linken Seite, unübersehbar, größere vom Unterholz gerodete sandige Hügelflächen. Ein Hinweisschild klärt auf: „Bis zum Jahr 1850 war die Üfter Mark eine offene Heidelandschaft. Wind trug den Sand vom Rhein bis hierher und bildete eine Dünenlandschaft. …“ Der Regionalverband Ruhr (RVR) begann 2024 die Fläche in ihren früheren Zustand zurückzuversetzen. Seltene Pflanzen und lange vermisste Tierarten, darunter die geschützte Zauneidechse, sind dabei, die sandige Dünenlandschaft zurückzuerobern. Eine Waldfläche, die, neben dem Rhader Wiesengelände, den Zusatz, „Bestes Naherholungsgebiet für Dorsten“, verdient hätte.

Naherholungstipp aus Rhade

 
 

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