Ein Ortsteil auf der Suche nach eigener Identität

Kommunalpolitik


Das Rhader Wappen als Symbol für fehlendes Wachstum oder den absterbenden Ast?

Rhade verliert – Einwohnerzahl gesunken

Rhade ist in den letzten 30 Jahren rasant gewachsen. Die Einwohnerzahl gilt als Messlatte. Von 3000 auf deutlich über 5000 im Jahr 2008.
Das schnelle Wachstum hatte nicht nur Vorteile. Ein überhitzter Grundstücksmarkt, eine Infrastruktur (Kindergarten/Schule/Friedhof…), die gar nicht so schnell angepasst werden konnte. Der viel zu schnelle Durchgangsverkehr macht große Sorgen und die Lembecker-, Erler Straße zu bestimmten Zeiten „unüberquerbar“..
Jetzt scheint der Trend aber in die andere Richtung zu zeigen.

Rhade hat heute „nur noch“ 5779 Einwohner. Das sind insgesamt 94 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Sterbefälle und Wegzüge ist größer als die der Geburten und Zuzüge.
Ist unser Rhade noch attraktiv genug?
Die Rhader Sozialdemokraten fordern seit langem einen „Zukunftsausschuss“, der sich genau mit dieser Frage beschäftigt. Hier sollen aber nicht nur Verwaltungsexperten und Kommunalpolitiker beraten, sondern interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, die Kirchen….
Wir leben alle gerne hier. Aber ohne eine behutsame Entwicklung wird unser Dorf mittelfristig langweilig, unattraktiv und eine reine Wohn- und Schlafstadt werden.
Noch ein Blick auf die Schülerzahlen der Urbanusschule: Im Schuljahr 2000/2001 konnten mit 75 Schülern 3 Klassen gebildet werden. Im Jahr 2010/2011 sind es nur noch 47 Kinder und 2 Klassen.

 
 

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