Erdverkabelung: In Nachbarstadt wahrscheinlich - in Dorsten unmöglich

Umwelt

Warum geht etwas in Raesfeld, was in Dorsten von vornherein als vergebliche
Liebesmüh eingeschätzt und auch ebenso behandelt wurde?
Es geht um die Erneuerung der 11o KV-Überlandstromtrasse von Hervest über
Rhade ins Münsterland.

Frühzeitig hat die Rhader SPD auf die Jahrhundertchance hingewiesen, die
Trasse im Siedlungsbereich Stuvenberg wegen der Nähe zur Wohnbebauung
künftig mit einem Erdkabel oder einer Verlegung zur A31 aufzuwerten.
Während sich Raesfeld in einem Parallelverfahren einmütig für eine
Erdverkabelung stark machte und macht, war weder bei der Dorstener
Stadtspitze noch bei unseren 2 Vertretern (CDU und FDP) im
Bezirksplanungsrat Münster zu spüren, dass sie hinter der Forderung/Anregung
aus Rhade standen.
Daran ändert auch nicht, dass vor dem Verwaltungsgericht Münster ein
Eilantrag der Stadt Dorsten in letzter Minute, doch noch auf Erdverkabelung
umzusteigen, abschlägig behandelt wurde.
"Viel zu spät und nie mit dem möglichen Nachdruck", kritisiert Dirk Hartwich
aus Rhade die Stadt Dorsten.
Jetzt signalisiert RWE, Betreiber der 110KV-Leitung der Nachbarstadt,
möglicherweise in Raesfeld, in Nähe der Wohnbebauuung, auf neue Masten zu
verzichten und "in die Erde" auszuweichen.
In Rhade stehen die neuen, größeren und deutlich höheren Masten bereits.
"Eine Jahrhundertchance wurde leichtfertig verspielt", so Dirk Hartwich
abschließend.

 
 

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