
Bereits 10 Tage nach der Bundestagswahl trafen sich die Rhader Sozialdemokraten zu ihrer monatlichen Mitgliederversammlung.
Ortsverein

Bereits 10 Tage nach der Bundestagswahl trafen sich die Rhader Sozialdemokraten zu ihrer monatlichen Mitgliederversammlung.
Reinhard Bettin, Bildungsobmann, legte eine schonungslose Analyse der Ergebnisse und des Wählerverhaltens vor. Dabei nahm die Wählerwanderung großen Raum ein.
Die folgende Aussprache war lebhaft und von großer Ernsthaftigkeit bestimmt.
Dabei wurde deutlich, dass das Wahlergebnis übereinstimmend als Katastrophe eingeordnet wird. Die Gründe seien vielfältig. Über den viel diskutierten Vertrauensverlust durch Entscheidungen, die nicht vermittelt werden konnten (Renten- und Arbeitsmarktreform) bis zur Öffentlichkeitswahrnehmung (SPD war immer der Überbringer der schlechten Nachrichten in der Koalition), reichten die differenzierten Wortbeiträge.
Einigkeit herrschte aber im Kreise der Rhader Sozialdemokraten, dass die SPD deutlich besser als das Wahlergebnis ist und von unten nach oben, das heißt über die Ortsvereine reformiert werden müsse. Der SPD-Ortsverein Rhade zeige seit Jahren, wie das gehen kann.
„Trotzdem“, so Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender, „müssen auch wir dringend attraktiver für junge Menschen werden.“
Breiten Raum nahmen dann Vorschläge über die Aktionen und Aktivitäten des kommenden Jahres ein. Neben den traditionellen Angeboten (Oldie Night), soll es neu, regelmäßig auch einen Kindertheaterauftritt geben. „Der überwältigende Erfolg im Sommer mit Hille Puppille macht uns Mut, das Rhader Kulturprogramm entsprechend zu erweitern“, so die SPD abschließend.
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