Europawahl wird zum Demokratietest - nicht nur in Deutschland

Europa

Wochenendgedanken aus Rhade

Der 9. Juni kann zum Schicksalstag für Europa werden. Nämlich dann, wenn Parteien, die am äußersten rechten Rand im Trüben fischen, bei den EU-Wahlen deutlich zulegen. Das ist nicht unmöglich, aber nur dann wahrscheinlich, wenn die bisher schweigende demokratische Mehrheit ihr Stimmrecht verfallen lässt. Wer in Deutschland genau hinhört, wer nach Holland oder Ungarn schaut, wer Frankreich und andere EU-Länder im Blick hat, der weiß, was die Stunde geschlagen hat. Wer darüberhinaus das Sturmtief wahrnimmt, das sich in Amerika mit dem Namen Trump zusammenbraut, wer die latente Bedrohung, die von Putins Russland ausgeht, nicht verdrängt, der geht am 9. Juni zur Wahl, um Europa mit dem Wahlzettel zu stärken. Nur so kann der Rechtsruck, der unsere liberalen, demokratischen Strukturen aushebeln wird, gebremst werden. Dass wir auf dieser Internetseite empfehlen, SPD und Katarina Barley zu wählen, wird nicht überraschen. Wer aber Sympathie für eine andere demokratische Partei hat, sollte sie unterstützen. Alles in diese Richtung, ist besser, als gar nicht zu wählen. Denn dann profitieren die Rechten. Und genau das wollen wir alle nicht. Helfen Sie mit, dass Europa am 9. Juni den Demokratietest mit Bravour besteht.

 
 

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