Sozialdemokratische Ratsfraktion fordert gemeinsame Resolution mit Schermbeck und Raesfeld
Geht es nach der SPD-Fraktion im Dorstener Stadtrat, wird in der nächsten Ratssitzung über eine städteübergreifende Solidaritätsaktion diskutiert und abgestimmt, die sich gegen die vom Land geplanten Schließungen wichtiger Abteilungen des Dorstener Krankenhauses richtet. Die Begründung lautet:
- Die vom Laumann-Ministerium geplante Schließung der kardiologischen Notfallversorgung in Dorsten ist geradezu skandalös. Sie bedeutet für die in unserer Region potenziell betroffenen Menschen eine existenzielle Bedrohung, da eine schnelle Hilfe im näheren Umfeld – also auf kürzestem Wege – so künftig nicht mehr gewährleistet werden kann.
- Mit der geplanten Schließung des Brustzentrums würde im Übrigen das Reformziel Optimierung und Zentralisierung, das hier vor Ort schon realisiert worden ist, geradezu konterkariert.
- Die Solidaritätsbekundung des Dorstener Rates in der vergangenen Sitzung war wichtig; es bedarf aber weiterer Schritte und einer konzertierten Aktion der betroffenen Kommunen, um das Laumann-Ministerium in dieser wichtigen Frage zum Einlenken zu bewegen.