Erstaunliche Defizite beim Personal und den Inhalten - Korrektur am 15. Mai möglich
Am 14. Mai 2017, also vor 5 Jahren brach für die NRW-SPD eine Welt zusammen. Sie erlebte ein ungeahntes Wahldebakel. Raus aus der Regierung, rein in die Opposition. Einer, der es kaum glauben und fassen konnte, war Armin Laschet (CDU). Plötzlich und völlig unvorbereitet wurde er Ministerpräsident. Christian Lindner (FDP) agierte als Steigbügelhalter. Die schwarz-gelbe Landesregierung begann ihre Arbeit. Sie benötigte nur 5 Jahre, um zu beweisen, dass sie es nicht kann. Nicht einmal 12 Monate waren vergangen, als die erste Umweltministerin (CDU) gehen musste. Sie hatte es mit der Wahrheit nicht so ganz genau genommen. Nun, wenige Wochen vor der Landtagswahl am 15. Mai, hat ihre Nachfolgerin (CDU) das Handtuch geschmissen, schmeißen müssen. Auch sie wurde dabei erwischt, die Unwahrheit über einen Mallorca-Urlaub während der Flutkatastrophe gesagt zu haben. Und dass die Bauministerin und andere Kabinettsmitglieder auch dabei waren, soll nur als Fußnote mitgeteilt werden. Das Hochwasser hat auch den damaligen Ministerpräsidenten mitgerissen. Sein Lachen im Hintergrund leitete das Ende seiner Karriere ein. Zuvor hat er Hendrik Wüst (CDU) das Amt des NRW-Ministerpräsidenten übertragen. Bislang war er Verkehrsminister und hatte versprochen, ganz schnell alle Verkehrsstaus an Rhein und Ruhr zu beenden. Die Wahrheit dieser Ankündigung kann täglich überprüft werden. Es gibt aber auch die anderen NRW-Politikfelder wie Klimaschutz und Schulpolitik, die den forschen Ankündigungen von 2017 nicht standgehalten haben. Schwarz-gelb hat die Chance verspielt, als zukunftsfähig zu gelten. Die SPD mit Thomas Kutschaty ist bereit, am 15 Mai zu übernehmen.
Die Rhader Analyse zur bevorstehenden Landtagswahl