Pro und Contra mehr Bürgerbeteiligung. Die Dorstener Zeitung schafft ein Diskussionsforum. Heute der Pro-Kommentar.

Kommunalpolitik


Es gibt kein überzeugendes Argument, die hier lebenden Bürger von der Rahmenplanung auszuschließen.

Dirk Hartwich:
„Runder Tisch von Rhadern für Rhade“

Am Anfang stand die Bürgernähe.
Dann folgte die Bürgerinformation.
Heute lautet die logische Weiterentwicklung
Bürgerbeteiligung.
Parteien, die das nicht erkennen, verlieren weiter an Akzeptanz.
Stuttgart ist nur ein prominentes Beispiel dafür.

Es geht dabei um unseren Wohn- und Lebensraum.
Bürger an dieser Gestaltung von Beginn an zu beteiligen, bringt einen Mehrwert für die ganze Stadt.
In Dorsten haben wir mit der so genannten Wulfen- und Hervestkonferenz zwei funktionierende Beispiele.
Für Rhade haben wir ähnliches vorgeschlagen. Nämlich so etwas wie einen „Runden Tisch von Rhadern für Rhade“.
Vereine, Kirchen, Wirtschaft, Jugend und auch örtliche Parteien.
Koordinator wäre die Stadtverwaltung.
Man könnte auch Rhade-Konferenz dazu sagen. Unsere Vorgespräche waren ermutigend.
Herausgekommen ist aber ein Unterausschuss des Stadtrates, streng nach Parteizugehörigkeit ausgerichtet.
Bürgerbeteiligung steht da auch auf dem Papier. Es ist aber wieder mehr eine nachträgliche Information als eine echte Beteiligung.
So will es aber eine CDU/FDP-Mehrheit.
Dass aber dieser Ausschuss auch noch nichtöffentlich tagen
will, zeigt, dass leider gar nichts verstanden wurde. Wer kann denn besser beurteilen was gut für seinen Lebensbereich ist, als der sich vor Ort ehrenamtlich engagierende Bürger?
Orts- und Sachkenntnis, die freiwillig eingebracht wird, kostet nichts und schafft parallel auch eine höhere Identifikation mit der eigenen Stadt.
Unsere Minimalforderung lautet:
Der Arbeitskreis Rhade muss öffentlich tagen. Bürger, auch
ohne Parteibuch, sind zu beteiligen.

"Wir haben verstanden“, lautet mein Schlusswort.

Dirk Hartwich

 
 

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