Reiche nehmen zu - demokratische Länder ab

Gesellschaft

Gibt es einen Zusammenhang?

Die Superreichen nehmen zu. Weltweit. Auch in Deutschland. 10% unserer Haushalte besitzen 60% des Gesamtvermögens netto*. Der politische Versuch, die Schere zwischen arm und reich zu schließen, kann kaum noch gewonnen werden. Der Reichtum der Wenigen ist Macht. Macht über Unternehmen, Banken und Medien. Diese Macht wird nicht nur eingesetzt, um den eigenen Status zu verteidigen, sondern auch, um gesellschaftspolitische Strukturen zu verändern. Weltweit. Nach dem Fall der Sowjetunion glimmte kurz die Hoffnung auf, dass Demokratie nach unserem Verständnis die Welt erobern würde. Der Traum währte nur kurz. Statt in diese Staatsform zu investieren, beherrschte die persönliche Finanzvermehrung den Tagesablauf. Weltweit. Plötzlich konnten windige Politiker, dank bestem Finanzsponsoring Regierungschefs werden. Lügen verwandelten sich in alternative Fakten, die Gewaltenteilung wurde und wird systematisch ausgehöhlt, Menschenrechtsverletzungen mehr oder weniger still hingenommen. Geld regiert die Welt? Wer aber achselzuckend resigniert, hilft mit, diese fatale Fehlentwicklung zu stärken. Wir müssen die Demokratie verteidigen. Politisch. Wir müssen Mehrheiten bei Wahlen gewinnen, um einen Gegenpol zum weltweiten Demokratieabbau zu bilden. Wir müssen diesen Kampf der Menschenrechte gewinnen. Weltweit.

Wochenendgedanken aus Rhade

(* Statistik Hans-Böckler-Stiftung)   

 
 

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Christoph Kopp
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