Rhade und die Standortfaktoren

Stadtentwicklung

Um in der Zukunft attraktiv zu sein, muss eine Stadt, auch in allen dazugehörigen Stadtteilen, die dafür wichtigen Standortfaktoren, auch Infrastruktur genannt, im Blick haben - und gleichwertig berücksichtigen. Neben Wohnen, Bildung, Verkehr, Kultur, gehören u. a. Wirtschaft und Versorgung ganz oben auf die Standortfaktoren-Liste. Während die verkehrliche Anbindung mit Bahn, Bus, Autobahn und einem Radwegenetz alle Rhader Kriterien einigermaßen erfüllt, sind Bildung und Kultur sicherlich ausbaufähig. Wenn mit Wirtschaftsförderung insbesondere die Nahversorgung mit alltäglichem Bedarf, sprich Lebensmittel gemeint ist, auch dann kann in Rhade nicht gemeckert werden. Richtig ist, dass ein Drogeriemarkt eine sinnvolle Abrundung des Angebots bedeuten würde. Richtig ist aber auch, dass im Nachbarstadtteil Lembeck das Angebots-Defizit auf dem genannten Sektor deutlich größer als in Rhade ist. Stadtentwicklungspolitik hat das im Blick zu behalten. Am 23. August tagt dazu der Fachausschuss. Wird er einen salomonischen Beschluss fassen, der in Rhade und Lembeck gleichermaßen Zustimmung findet? Gespannt blicken die Rhader und Lembecker am 23.8. um 17 Uhr in Richtung Gemeinschafthaus Wulfen, dem Ort der Tagung.

 
 

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