Rhade: Wer spielt denn da?

Kommunalpolitik

Kommunale Spielplätze „aufm Dorf“ einfach mal kritisch betrachtet

In Rhade dominieren Einfamilienhäuser. Daneben sind in den letzten Jahren vielfach Eigentumswohnungen in größeren Wohneinheiten entstanden. Reiner Siedlungsbau findet sich fast nur im Bereich Stuvenberg. Auffällig ist, dass fast alle Einfamilienhäuser über einen relativ großen Garten verfügen. Dort lebende junge Familien sind dadurch zu identifizieren, dass erstaunlich große und kreative Spielgeräte für den eigenen Nachwuchs im Garten aufgebaut wurden. Diese sucht man in den sehr sparsam angelegten Grünanlagen der Eigentumswohnungen vergeblich. Ein Indiz für ältere Bewohner, deren Kinder möglicherweise das Elternhaus verlassen haben und nun mit eigener Familie auf eigenem Grund und Boden mit Garten leben. Spielgeräte inklusive. Dennoch „bewirtschaftet“ die Stadt Dorsten in Rhade mehrere Spielareale. Der demographische Wandel in einigen Quartieren ist die Ursache dafür, dass auch schon Flächen aufgegeben, bzw. einer neuen Nutzung (Bebauung) zugeführt wurden. Ein kleiner Test (nicht repräsentativ) soll in den kommenden Wochen zeigen, ob die Rhader Spielplätze richtig angenommen werden, oder eher still vor sich hinträumen. Natürlich müssen „aufm Dorf“ weiterhin großzügige Freiflächen in allen Quartieren vorgehalten werden. Die teils hochwertige Spielgeräte-Ausstattung  könnte aber überdacht werden. Statt Spielplatz wäre dann „Treffpunkt für alle Generationen“ die richtige Bezeichnung.

Eigener Bericht - wird fortgesetzt

 
 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007253676 -