Brennende Kerzen erzeugten eine besondere Atmosphäre auf dem Brunnenplatz
Rhader SPD stark vertreten
Die Terroranschläge in Paris gaben den Ausschlag, auch in Dorsten ein Zeichen zu setzen. Mit brennenden Kerzen, wurde der Opfer würdevoll gedacht. Das Migrationsbüro der Evangelischen Kirche hatte aufgerufen, nach Hervest auf den Brunnenplatz zu kommen. Waren es 200 oder 300 Dorstener, die die Möglichkeit wahrnahmen, für Meinungsfreiheit und mehr Toleranz weltweit zu demonstrieren? Es waren auf jeden Fall viel zu wenig, so einige Besucher enttäuscht. Dennoch war es ein würdevoller Rahmen, der von den Anwesenden, darunter Mitglieder der Kirchengemeinden, der Stadtspitze, Vertreter der Parteien sowie mehrerer Initiativen, gebildet wurde. Auffällig war, dass viele Rhader SPD-Mitglieder dem Aufruf gefolgt sind. „Hätten aus anderen gesellschaftlichen Gruppen anteilmäßig so viele teilgenommen wie aus dem Rhader SPD-Ortsverein, hätte der Brunnenplatz wegen Überfüllung geschlossen werden müssen“, so ein Teilnehmer aus Hervest, dem Stadtteil, der als „Gastgeber“ der Demonstration ausgewählt wurde. Fazit: Es ist gut, dass in Dorsten ein Zeichen gegen Gewalt und für mehr Toleranz gesetzt wurde. Jetzt gilt es, unsere Grundwerte, die im Grundgesetz in „Stein gemeißelt“ sind, im Alltag zu leben. Überall und von jedem Bürger in unserer Stadt.
Eigener Bericht