Statistik verleitet nicht selten zum Selbstbetrug

Familie und Jugend


Dr. Hans-Udo Schneider

Dr. Hans-Udo Schneider kommentiert Verwaltungsmitteilung: Masse statt Klasse

Mit Stolz verkündet die Stadtverwaltung: „Die Nachfrage konnten wir komplett bedienen“. Was vordergründig wie ein großer Erfolg aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Täuschung. Noch mehr Leistungsdruck auf eh schon überlastete Erzieherinnen, Einschränkungen im Raumprogramm und damit verbunden die weitere Senkung pädagogischer Standards. Hier kommt sie wieder zum Vorschein, die Illusion, als sei Arbeit im Kindergarten ein Kinderspiel. Immer lauter werden die Klagen der Grundschulen, über mangelnde Schulreife, fehlende sprachliche und soziale Kompetenzen und die Zunahme von Verhaltensproblemen, von den Herausforderungen der Migrantenkinder ganz zu schweigen. Ungleichheit wird so gefördert, Integration verhindert. Seit Jahrzehnten fehlt der Stadt eine Konzeption frühkindlicher Erziehung. Wer sich vom Diktat knapper Kassen leiten lässt, wird die Probleme verschärfen. In der Zeit zurückgehender Kinderzahlen sind Einrichtungen voreilig geschlossen worden. Die Chance in benachteiligten Stadtteilen Qualitätsstandards zu setzen, wurde wieder einmal verpasst.

Dr. Hans Udo Schneider, Dipl. Psych. /Psychotherapeut

Wird morgen fortgesetzt. Siehe auch dazu unseren Bericht auf dieser Internetseite: „Schafft endlich mehr Chancengleichheit!“ vom 23. Mai 2018

 
 

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