Service Ein erster Blick in den neuen Heimatkalender (1)

„Lies mal wieder“ - Eine Lese- und Geschenkempfehlung

Alle Jahre wieder - das könnte nach langweiliger Wiederholung riechen. Könnte - tut es aber nicht. Der neue Heimatkalender präsentiert sich frisch, politisch, bodenständig, spannend, informativ und nie langweilig. Mehr Superlative gehen nicht. Ein Buch von Bürgern für Bürger. Zusammengestellt von einer Redaktion, die seit Jahren ehrenamtlich etwas Besonderes leistet. Das Ergebnis für das Jahr 2023 darf ohne Einschränkung als beeindruckend bezeichnet werden. Die Themenbreite wird die Leser überraschen. Die Qualität der Texte auch. Über 40 Autorinnen und Autoren nehmen die Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit, blenden die Gegenwart nicht aus und motivieren, in die Zukunft zu blicken. 276 Seiten, auf Hochglanzpapier gedruckt, für nur 10 Euro? Kaum zu glauben aber wahr. Um auf den Inhalt neugierig zu machen, werden hier, nach und nach, einzelne Texte kurz vorgestellt. Heute wandert unser Blick nach Erle (Raesfeld). Erle und die tausendjährige Eiche sind zwar ein Begriff, dass aber die Femeiche nun zum „Nationalerbe Baum“ gehört, lohnt einen Besuch in die Nachbargemeinde. Nur 100 Bäume bundesweit werden so ausgezeichnet. In Erle wächst seit 800-1000 Jahren die Nummer 12 in Deutschland. Über diese besondere Auszeichnung und die parallel stattfindende Ausstellung im Heimathaus, berichtet Karl-Josef Behler. Der Heimatkalender kann an vielen Stellen in Dorsten erworben werden.

Eigener Beitrag. Wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 26.11.2022

 

Bundespolitik Du bist nicht allein …

Bundesregierung hilft allen, Krise zu überstehen

Als vor einem Jahr Olaf Scholz (SPD) die Bundestagswahl gewann, und mit den Grünen und der FDP eine Koalition des Aufbruchs bildete, ahnte kein Politiker, kein Journalist, kein Bürger, welche Krisenmonate bevorstehen. Putins Krieg gegen die Ukraine warf alle Pläne, die mit „mehr Fortschritt wagen“ überschrieben waren, über den Haufen. Seit 10 Monaten befinden sich unsere Spitzenpolitiker im Dauereinsatz. Nicht in den Krieg hineingezogen zu werden, stand für unseren Kanzler ganz oben auf der To-do-Liste. Das schloss zu keinem Zeitpunkt die Unterstützung der Ukraine aus. Parallel zum verbrecherischen Angriffskrieg stiegen die Flüchtlingszahlen, die Energiepreise, die Inflationsrate. Plötzlich mussten wir lernen, dass unsere FREIHEIT einen Preis hat. Sie zu verteidigen ist alternativlos. Alternativlos für eine SPD-geführte Bundesregierung ist aber auch, keinen Bürger mit den zu tragenden Lasten allein zu lassen. Ob Energiezuschuss, Gas- und Strom-Preisbremse, Kindergelderhöhung oder die neue Sozialreform, Bürgergeld genannt - die Bundesregierung lieferte in Rekordzeit. Neben Krieg und Energie- und Soziallasten steht auch der Klimaschutz auf der Agenda des Regierens. Ebenso der weltweite Einsatz für die Einhaltung der Menschenrechte. Diese Regierung handelt verantwortungsbewusst und im wahrsten Sinne des Wortes, unermüdlich, um alle Bürger gut durch die nicht selbst zu verantwortende Krise zu bringen. Sie verdient Respekt und Anerkennung. Auch von der politischen Konkurrenz. 

Rhader Zwischenruf

Veröffentlicht am 25.11.2022

 

Kommunalpolitik Wenn Bürgerbeteiligung zur Überforderung wird

Eine kluge Führung kann das verhindern - Ein persönlicher Kommentar

Die anfängliche Euphorie, selbst etwas bewegen zu können, ist in allen 11 Bürgerforen der Stadt Dorsten gleich groß. Ideen, den eigenen Lebensmittelpunkt zu verbessern, scheinen unerschöpflich zu sein. Das ist in Rhade nicht anders als in Holsterhausen oder Lembeck. Diese „von oben“ gewünschte Kreativität muss „da unten“ aber so begleitet werden, dass Frust über lange Umsetzungszeiträume und knappe kommunale Finanzen vermieden werden. Hinzu kommt, dass zumindest in Rhade nicht auf die vorhandenen, ebenfalls mit Bürgern erarbeiteten Erkenntnisse zurückgegriffen wird, sondern aufwändig, „das Rad“ neu erfunden werden soll. Das kostet viel Zeit und Energie, die den engagierten Bürgern abverlangt wird. Beeindruckend, was dennoch hier von Bürgern für Bürger geleistet wird. Muss aber eine Spielplatz-Sanierung selbst in Angriff genommen werden? Oder ist hier die Verwaltung in der Pflicht? Ist nicht der abgestimmte Hinweis des Bürgerforums ausreichend, die Ausführung den Fachleuten im Rathaus zu übertragen? Müssen einige freiwillige Akteure vor Ort nicht davor bewahrt werden, auch durch persönliche Einladungen ins Rathaus, ihre Unabhängigkeit zu verlieren? Ist nicht Transparenz und parteipolitische Unabhängigkeit das Kernstück von Bürgerbeteiligung? Müsste nicht wieder parallel ein Unterausschuss „Rhade“ des Stadtrates die ehrenamtliche Bürgerarbeit flankieren? Das Rhader Bürgerforum hat Zukunft, wenn es gelingt, das offene Ohr des Stadtteils zu bleiben, Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten und die Umsetzung dem Stadtrat und der Verwaltung zu übertragen. Das alles vorurteilsfrei zu diskutieren, gehört zur ersten Aufgabe des neuen Organisationsteams des Rhader Bürgerforums.

Dirk Hartwich

(von 1975 bis 1984 Mitglied im Stadtrat und bis zur Auflösung 1998 Mitglied im Bezirksausschusses Rhade/Lembeck. U. a. Sprecher der SPD für Stadtentwicklung und Kultur. Der Bezirksausschuss war ein Unterausschuss des Rates. Seine Zusammensetzung entsprach dem Kommunalwahlergebnis in Rhade und Lembeck.)

Veröffentlicht am 24.11.2022

 

Kommunalpolitik Stühlerücken im Bürgerforum Rhade

Neuwahl des Orgateams im Frühjahr 2023

Eine persönlichen Erklärung am Ende des letzten Bürgertreffens, zwingt das gesamte Organisationsteam zur Neuaufstellung. Im Wortlaut:

"Als im Jahr 2015 der Startschuss zu einer neuen Form der Bürgerbeteiligung fiel, ahnte sicherlich keiner der Beteiligten, in welche Richtung dieser neue Zug fahren würde. Relativ schnell einigte sich die Rhader Bürgerversammlung auf Ziele und Regeln, die Richtung und Form der Zusammenarbeit eindeutig festlegten. Ebenfalls sehr schnell bestand Einigung zu ersten Projekten, die in aktiven Arbeitsgruppen verfolgt und erfolgreich abgeschlossen wurden. Die in „Rhade.de“ dokumentierten Protokolle, Themenfelder und Bilder legen deutlich Zeugnis dieser inzwischen 7 Jahre BFR ab. Mittlerweile ist eine neue Dimension der Bürgerbeteiligung in Rhade entstanden. Mit dem von Rhader Seite geforderten und der Stadt Dorsten angestoßenen und beschlossenen Dorfentwicklungsprozess Rhade werden qualitativ, organisatorisch und auch mit zukünftig absehbar hohem Zeitaufwand der ehrenamtlich tätigen Bürger_innen noch größere Aufgaben auf uns zukommen. Dieser Prozess wird das BFR in den kommenden Jahren prägen. Es ist auch abzusehen, dass sich sämtliche kommenden Themenfelder in diesem Prozess messen und beurteilen lassen müssen. Inwieweit diese Aufgaben mit unseren aktuellen Forumsstrukturen sinnvoll unterstützt werden können, wird vielleicht noch zu diskutieren sein. Mit Blick auf das nächste Bürgerforum im Frühjahr 2023 möchten wir: Ludger Kuhlmann, Wilhelm Loick und Hans-Peter Steffens, Platz machen für neue Köpfe und damit sicher auch neue Ideen und geben unsere Tätigkeit im Orgateam des BFR auf.
Das Orgateam hat bereits erste Überlegungen zur Nachfolge angestellt und will der Versammlung im kommenden Frühjahrsforum das neue Team zur Wahl vorstellen.

Text von Orgaplattform MeisterTask übernommen. Wird am Donnerstag, 24.11. mit einem Kommentar fortgesetzt

Veröffentlicht am 23.11.2022

 

Wahlen Bundestagswahl November 1972 - 45,8 Prozent stimmen für die SPD und für Willy Brandt

Vor 50 Jahren haben die Sozialdemokraten mehr Demokratie gewagt - und gewonnen

Als im November 1972 die Stimmzettel ausgezählt waren, lag die SPD mit 45,8% vorn. Willy Brandt wurde Bundeskanzler. Die FDP mit Walter Scheel der Koalitionspartner. Ein Ergebnis, von dem heute die Sozialdemokraten träumen. Die Wahlbeteiligung lag übrigens bei 91%!  Olaf Scholz (SPD) ist amtierender Bundeskanzler mit knapp 26% der Wählerstimmen bei einer Wahlbeteiligung von 76,6%. Ein wertender Vergleich zwischen beiden Wahlen wäre aber unfair. 1972 hatten die Bürger schlicht die Nase voll von der Union, die immer noch glaubte, mit Diffamierungen, besonders gegen Willy Brandt, die Adenauer-Stimmung der 50er und 60er Jahre am Köcheln zu halten. Die 68er Generation hat geholfen, „den Muff von tausend Jahren aus den Talaren“ zu schütteln. Die SPD wurde zum Hoffnungsträger der jungen Generation und Willy Brandt ihre Symbolfigur. Sein Kniefall in Warschau bleibt ebenso unvergessen, wie die Verleihung des Friedensnobelpreises und seine programmatische Regierungs-Aussage, mehr Demokratie wagen zu wollen. Natürlich darf nicht unterschlagen werden, dass er von der DDR ausspioniert wurde und, um Schaden von der Bundesrepublik abzuwenden, 1974 zurücktrat. Helmut Schmidt (SPD) folgte bis 1982. Gerhard Schröder (SPD) löste 1998 Helmut Kohl (Union) ab und Olaf Scholz  (SPD) 2021 Angela Merkel.

Ein kleiner Blick aus Rhade in das Geschichtsbuch der SPD

Veröffentlicht am 22.11.2022

 

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