Presse Politik: Das Ringen um den richtigen Weg

Wenn Selbstverständliches negativ bewertet wird - und was Medien von anderen lernen könnten

Beim Blick in die gestrige Morgenzeitung fällt das Nebeneinander folgender Überschriften auf: „Streit geschlichtet“ und „Nach dem Streit ist vor dem Streit“. Auffällig dabei ist, dass viele Medien bei Politik, egal auf welcher Ebene, einen völlig anderen Maßstab anlegen, als zum Beispiel in der Berichterstattung über Projekte der sogenannten freien Wirtschaft. Gut ist, dass auch ein Leser auf der gleichen Seite kurz zu Wort kommt. Sein Statement könnte der schreibenden und moderierenden Medienzunft helfen, ihren Blick über das Selbstverständnis von Politik zu schärfen. Er zeigt auf, dass ein wichtiger Entscheidungsprozess, egal von wem, immer nach dem gleichen (bewährten) Muster abläuft, ablaufen müsste.

  • Eine Position entwickeln, ein Ziel formulieren
  • Für die Idee werben, für sie eintreten
  • Neue Erkenntnisse aufgreifen, verhandeln, kompromissbereit sein
  • Dann das Ergebnis festschreiben und die Umsetzung einleiten

Klingt doch logisch und nachvollziehbar. Und wird überall so angewendet. Dennoch steht gar nicht so selten über der Berichterstattung von politischen Prozessen STREIT. Der Leser schließt sinngemäß: Wer von der Politik lediglich erwartet, dass geliefert wird und man ansonsten mit Inhalten nicht belästigt werden will, muss Politik und Diskurs wieder lernen.

Gedanken eines Rhader Zeitungslesers

Veröffentlicht am 30.08.2023

 

Durchfahrtsstraße und Autobahnzubringer - die Lembecker Straße muss sicherer werden. Jetzt!!! Verkehr Kreis RE lädt zum Mitmachen ein

Neues Mobilitätskonzept soll bis 2050 reichen

Mehrfach wurden in den letzten Jahren die Bürger in Rhade und Dorsten befragt, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Ideen über Ideen wurden entwickelt, aufgeschrieben und Beschlüsse gefasst. Besonders der KFZ-Verkehr stellt die Menschen vor Ort nicht zufrieden. Zu schnell, zu laut, zu gefährlich. Messbare Verbesserungen sind aber bis heute nicht erkennbar. Aktuell ist zur Zeit ein „Mobilitätsentwicklungsplan Dorsten“ in Arbeit. Bevor also in Rhade eine zusätzliche Querungshilfe auf der Lembecker-/Erler Straße entsteht, wird abgewartet, ob es durch den neuen Plan nicht neue Erkenntnisse gäbe. Nun mischt der Kreis RE auch noch richtig mit. Alle Bürger sind eingeladen, am 8. September in das Ruhrfestspielhaus zu kommen, um zwischen 16 und 19.30 Uhr am Mobilitätskonzept 2050 des Kreises mitzuwirken, sprich gute Vorschläge einzubringen. Fassen wir zusammen:

  • Rhade und das Dorfentwicklungskonzept mit Schwerpunkt Verkehr (in Arbeit)
  • Dorsten und der Mobilitätsentwicklungsplan (in Arbeit)
  • Kreis Recklinghausen mit Mobilitäts-Masterplan 2050 (in Planung)

Wer blickt da noch durch? Wer koordiniert die 3 Maßnahmen? Wann wird in Rhade die genannte Kreisstraße so gestaltet, dass das Leben in unserem Stadtteil sicherer und lebenswerter ist? Fragen, die die Stadt Dorsten und der Kreis RE beantworten müssen.

Rhader Fragen zur mehrfach ausgerufenen Mobilitätswende

Veröffentlicht am 29.08.2023

 

Kommunalpolitik Mit offenen Augen durch Rhade

Rot-weiße Baken als Dauerlösung?

Der Fuß- und Radweg entlang der Lembecker Straße zwischen der Stuvenbergsiedlung und dem Bahnübergang ist nicht in bestem Zustand. Parkende Autos auf dem Grünstreifen engen den Radweg immer mal wieder ein, Reifenspuren zeigen an, dass der motorisierte Verkehr den radelnden und gehenden Verkehrsteilnehmer von Fall zur Fall gefährlich nahe kommt. Seit geraumer Zeit signalisieren nun rot-weiße Baken, dass eine Reparatur der Böschungssicherung in der Nähe des Mühlenteichs überfällig ist. Wann, so fragen aufmerksame Bürger, soll denn die Reparatur erfolgen? Nicht zum ersten Mal werden Rest-Bauarbeiten in Rhade auf die lange Bank geschoben. Noch immer sind Stolperfallen als Folge der Glasfaser-Verlegung unübersehbar. Um Klarheit zur gewinnen, wurde der SPD-Ratsherr Achim Schrecklein gebeten, sich der Sache in „rot-weiß“ anzunehmen. Das Ergebnis ist dann hier in Kürze zur lesen.

Veröffentlicht am 28.08.2023

 

Landespolitik NRW-SPD hat sich neu aufgestellt

Sarah Philipp und Achim Post bilden Doppelspitze

Das Votum der der Mitglieder war deutlich: Mit überragender Mehrheit wurden gestern Sarah Philipp und Achim Post als Landesvorsitzende gewählt. Auf dem Parteitag erhielten Sarah Philipp 87,53 % und Achim Post 91,98 % der Stimmen. In ihrer Rede betonte Sarah Philipp die Bedeutung von bezahlbarem Wohnraum und Kita-Plätzen für Familien: „Das Versprechen auf eine bessere Zukunft werden wir nur einlösen können, wenn wir uns um die kümmern, die in Zukunft hier sehen wollen. Das sind unsere Kinder. In keiner Partei mangelt es an warmen Worten. Aber es mangelt an Gerechtigkeit und Chancengleichheit.“ Achim Post betonte die Wichtigkeit der Industriepolitik und die Herausforderungen, die das mit sich bringe : „Jetzt muss es weitergehen. Die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und Betriebe steht auf dem Spiel. Deshalb brauchen wir einen Industriestrompreis. Lasst uns dafür kämpfen.“

Text: NRW-SPD (wird fortgesetzt)

Veröffentlicht am 27.08.2023

 

Landespolitik NRW: Die neue SPD im Westen

Heute der Neuanfang in Münster

Mit einer Doppelspitze wollen die NRW-Sozialdemokraten das „Tal der Tränen“ verlassen. Seit der dramatischen Wahlniederlage von Hannelore Kraft 2017, stolpert die ehemals stolze Partei an Rhein und Ruhr von einer Enttäuschung zur anderen. Zuletzt wollte es Thomas Kutschaty richten. Erfolglos! Seine Bilanz: Eine total verunsicherte SPD auf allen Ebenen. Auch in Dorsten. Nun wieder ein Neuanfang. In Münster wählen heute die Delegierten eine neue Partei-Doppelspitze. Sarah Philipp und Joachim Post. Beide zwar in Parteikreisen keine Unbekannten, aber der breiteren Öffentlichkeit bisher weitgehend unbekannt. Sarah Philipp ist 40 Jahre alt, Mitglied des Landtags, gelernte Wirtschaftsgeografin. Joachim Post (64), gelernter Soziologe, ist Mitglied im Deutschen Bundestag und gilt parteiübergreifend als exzellenter Finanzexperte. Als Generalsekretär kandidiert Frederick Cordes, 37 Jahre alt, gelernter Geograph und Mitglied der SPD-Landtagsfraktion. Die Rhader Sozialdemokraten blicken erwartungsvoll nach Münster und hoffen, dass dem inflationären Begriff „neu“ in diesem Text, ein wirklicher Aufbruch folgt.

Veröffentlicht am 26.08.2023

 

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