Rhader Grundschüler präsentieren sich als Künstler - Ein Musterbeispiel
Ideen muss man haben. Ideen, um das eigene Lebensumfeld attraktiver zu gestalten. Besonders kreativ zeigten sich immer wieder Kitas und Schulen, um für sich zu werben und die positive Identifikation mit der Einrichtung zu stärken. Die Schülerinnen und Schüler der Rhader Urbanus-Grundschule zeigen nun, wie aus Getränketüten kleine Kunstwerke und "Hochbeete" entstehen, die den Betrachter erfreuen und genauer hinsehen lässt. Schule ist mehr als nur ein Lernort für das Lesen, Schreiben und Rechnen. (Grund)Schule muss Freude bereiten, die die Lernenden möglichst dauerhaft begleitet. Die Rhader Grundschule ist so auf dem richtigen Weg.
Veröffentlicht am 04.05.2023
Artikel 2 (Auszug): Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt … Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.
Veröffentlicht am 03.05.2023
Städtische Wirtschaftsfördergesellschaft WINDOR verdient Lob und Unterstützung
„Mitarbeiter gesucht“. Händeringend suchen Unternehmen in unserem Land und in unserer Stadt nach Fachkräften. Eine scharfe Konkurrenzsituation untereinander zwingt alle Akteure zu neuen Ideen. Nun hat der Chef der städtischen Wirtschaftsfördergesellschaft, Markus Funk, den Ratsmitgliedern ein Projekt präsentiert, das jegliche Unterstützung verdient. Aus dem alten Petrinumgebäude könnte ein sogenannter Azubi-Campus entstehen. Noch ist es nur eine Projektskizze, quasi die Grundlage für eine notwendige Machbarkeitsstudie. Mit der Unterstützung des gesamten Stadtrates, der Gewerkschaften, der Unternehmer und der Schulen sollte es gelingen, durch eine zentrale Wohnmöglichkeit vor Ort einen angebotenen Ausbildungsvertrag zu unterschreiben. Markus Funk wörtlich: „Mit der Verwirklichung dieses Projekts wäre räumliche Distanz kein Grund mehr, einen ansonsten attraktiven Ausbildungsplatz in Dorsten nicht anzunehmen. Wir könnten damit die Ausbildungsmisere in bestimmten Berufsgruppen mindern und den Fachkräftemangel von morgen frühzeitig bekämpfen.“ Wichtig wäre, dass die gute Absichtserklärung in praktisches Handeln umgesetzt wird. Besonders wichtig ist auch, dass den Handwerkern endlich die gesellschaftliche Wertschätzung entgegengebracht wird, die sie schon immer verdient haben. Und dass damit eine gerechte Entlohnung einhergehen muss, versteht sich von selbst. Dass Bürojobs in der Regel immer noch besser bezahlt werden als Facharbeiter in der Werkstatt, ist auch ein Grund für den Fachkräftemangel. Der geplante Azubi-Campus ist ein Zukunftsschlüssel für Dorsten.
Eine Rhader Einschätzung zum möglichen Dorstener Azubi-Campus
Veröffentlicht am 03.05.2023
Artikel 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Veröffentlicht am 02.05.2023
Social-Media-Plattform verführt Kinder und Jugendliche zu lebensgefährlichen Mitmach-Aktionen
TikTok ist eine chinesische App, die mehr als eine Milliarde (!) Nutzer auf ihrem Handy geladen haben. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 4 und 18 Jahren sind weltweit durchschnittlich 107 Minuten täglich (!) auf TikTok unterwegs. Das Medium ist so beliebt, weil kurze Videos zum Mit- und Nachmachen anregen, um dann das eigene Ergebnis, z. B. des Singens, Tanzens oder spannender Mutproben, Challenges genannt, selbst hochzuladen. Und um diese geht es. Inzwischen sind 15 Todesfälle von jungen Menschen bekannt geworden, die sich an der sogenannten Blackout-Challenge beteiligt haben. Dabei geht es um das selbständige Herbeiführen einer Ohnmacht durch gefährliches Strangulieren. Das Erwachen sollen die jugendlichen Akteure dann selbst filmen und ins Netz stellen. Nun haben Eltern, deren Kinder bei diesem „Spiel“ umgekommen sind, den Software-Betreiber verklagt. Er fühlt sich aber nicht verantwortlich und behauptet, unverantwortliche Mutproben durch Kontrollen zu unterbinden. Die Realität sieht aber anders aus. Was tun? Die wichtigste Botschaft geht an die Eltern der jungen TikTok-Nutzer. Augen auf und miteinander sprechen. Dieser Text wird auch an Saskia Esken, Vorsitzende der SPD gesandt, die als IT-Expertin gilt, ob auch Politik tätig werden muss, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen.
Der Rhader Text wurde auf Grundlage des ZEIT-Artikels „TikTok und der Tod“ vom 20.04.2023 geschrieben. Fortsetzung folgt.
Veröffentlicht am 02.05.2023