Bundespolitik Was will Katherina Reiche?

Wirtschaftsministerin gefällt sich in Alleingängen

Gestern mehr Gaskraftwerke, heute Einschränkung der Photovoltaikförderung, morgen Fracking in Deutschland - die Wirtschaftsministerin lässt keine Gelegenheit aus, um ihre persönliche Meinung unters Volk zu bringen. Dabei orientiert sie sich nicht am Koalitionsvertrag, den die CDU mit der SPD und der CSU vereinbart hat. Ist es Provokation? Gegen den Kanzler? Oder die SPD? Nachdem aktuell der SPIEGEL berichtet hat, dass Katherina Reiche sich nun auch Fracking in Deutschland vorstellen kann, wurde Frank Schwabe, SPD-MdB von Dirk Hartwich gebeten, darauf zu antworten. Seine Statement:
„In der Tat haben wir uns sehr intensiv mit der Frage des Frackings auseinandergesetzt. Wie du weißt, war ich der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion. Wir haben damals ein Gesetz verabschiedet, das bis heute fortwirkt und auf dessen Basis niemand hier in Deutschland fracken will. Auch weil dies wirtschaftlich komplett unvernünftig wäre. Daran hat sich nichts geändert. Weder im Koalitionsvertrag wird dieses Thema so angesprochen, dass es zu einer Veränderung kommen soll, noch hat die SPD vor, ihre Haltung bezüglich der Frage des Frackings zu ändern. Insofern spricht Frau Reiche für sich selbst, aber nicht für die Bundesregierung.“
Gut wäre, wenn die Bundes-SPD die offensichtliche Profilierungssucht der Wirtschaftministerin mal thematisiert, so die Meinung an der sozialdemokratischen Basis.

Eigener Bericht 

Veröffentlicht am 19.03.2026

 

Allgemein Müssen sich die US-Amerikaner Sorgen um die Gesundheit ihres Präsidenten machen?

Er verliert sich in seinen Statements, verwechselt Ländernamen, droht ununterbrochen denen mit Liebesentzug, die wagen zu widersprechen, erhebt Zölle nach Lust und Laune, beleidigt Andersdenkende, denkt rassistisch und sexistisch und befiehlt seinem Militär, angenommene Bedrohungen mit Bomben und Raketen zu beantworten. Er regiert und agiert am Parlament vorbei, hält sich nicht an interne Absprachen und internationale Verträge. Die Rede ist, die Leser haben es längst gemerkt, von Donald Trump. Er glaubt wirklich, er sei der Größte und stehe unter dem Schutz SEINES Gottes. Kurz: Der aktuelle amerikanische Präsident war immer unberechenbar, hat sich aber inzwischen zu einer realen Gefahr für den Weltfrieden entwickelt. Fragen nach seinem Gesundheitszustand werden lauter. Der Zeitpunkt scheint gekommen, dem Präsidenten zu empfehlen, sich krankheitsbedingt aus dem politischen Geschäft zurückzuziehen.
Noch ein paar Jahre Golf auf einem abgeschlossenen Areal wären auch für die internationale Staatengemeinschaft ein Segen. Den US-Amerikanern wird empfohlen, ihr Land wieder selbst und demokratisch zu regieren.

Rhader Appell in Richtung USA

Veröffentlicht am 18.03.2026

 

Gesellschaft Im Alter Würde behalten - Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Analysen und Handlungsempfehlungen der Stadt Dorsten und des Kreises RE

Von der Öffentlichkeit relativ unbemerkt, hat unsere Stadtverwaltung genau vor einem Jahr den 2. Sozialbericht, „LEBENSLAGEN IN DORSTEN“, vorgelegt. Ein wertvoller Leitfaden über unser soziales Zusammenleben in allen 11 Stadtteilen und der Gesamtstadt. Aktuell hat nun die Kreisverwaltung RE eine Broschüre vorgestellt, die den Titel „ÖRTLICHE ALTEN- UND PFLEGEBEDARFSPLANUNG DES KREISES RECKLINGHAUSEN“ trägt. Beide Schriften verdienen gelesen zu werden. Eine Aufgabe, die nicht bei den Kommunalpolitikern enden darf. Während auf dieser Internetseite bereits fünfmal, am 8.4., 27.5., 3.6.,12.6. und 4.7.2025, über den 2. Sozialbericht informiert wurde, soll heute begonnen werden, die Alten- und Pflegebedarfsplanung in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Heute werden nur einige Überschriften als Einleitung in die Problematik dienen. Danach versuchen wir schwerpunktmäßig über das Thema DEMENZ und die damit verbundenen Probleme zu informieren, um so den betroffenen Familien etwas zu helfen.

Örtliche Alten- und Pflegebedarfsplanung des Kreises RE - eine kurze Übersicht:

  • Informelle Pflege und Bürgerschaftliches Engagement
  • Einsamkeit bei älteren Menschen
  • Wohnen im Alter / Wohngemeinschaften
  • Vollstationäre Pflege - Kurzzeitpflege - Hospize - Ambulante Palliative Versorgung
  • Ambulante Pflegedienste
  • Beratungsangebote und Vernetzung der Akteure in der Pflege
  • Seniorenbeirat
  • Zuhause leben im Alter
  • Unterstützungsangebote im Alltag

Wird in Kürze fortgesetzt

Veröffentlicht am 17.03.2026

 

Gesellschaft Ohne Frieden ist alles nichts …

Der Frieden ist der Ernstfall

Einen Krieg zu beginnen, scheint einfach zu sein. Ihn mit Diplomatie zu beenden, scheinbar unmöglich.
Putin ist Kriegstreiber und unberechenbar.
Trump ist machtgeil und ebenfalls unberechenbar.
Putin ist Diktator in einem abgeschotteten Land.
Trump wurde mit Mehrheit in einer Demokratie gewählt.
Wie umgehen mit völlig unterschiedlichen Führern in völlig unterschiedlichen Systemen?
Die Ratlosigkeit im demokratischen Europa ist mit den Händen zu greifen. Falsch ist, wenn wir nur noch paralysiert zusehen.
Dann machen wir uns mitschuldig, wenn die noch örtlich begrenzten Kriege aus dem Ruder laufen.
Erheben wir unsere Stimme für eine friedliche Lösung aller Konflikte.
Geben wir nicht nach! Unterstützen wir unsere Politiker, sich nicht mit falsch verstandener Solidarität in Konflikte hineinziehen zu lassen.
Der Frieden ist der Ernstfall! Beherzigen wir das Wort von Gustav Heinemann, dem Bundespräsidenten von 1969 bis 1974. Ein Sozialdemokrat, der nicht in Vergessenheit geraten darf.

Rhader Nachdenkzeilen

Veröffentlicht am 16.03.2026

 

Bundespolitik Zwischenruf am Sonntag

Das hätte ich nicht gedacht, dass ich mal unseren Kanzler öffentlich lobe. Zu wirtschafts- und kapitalfreundlich, zu impulsiv, zu konservativ, so meine persönliche Bewertung. Daran hat sich im Prinzip nichts geändert. Als Kanzler setzt er aber besonders außenpolitisch wichtige Zeichen, um Europas Zusammenhalt und Sicherheit zu stärken. Das verdient aufrichtiges Lob. Und dass er Trump erstaunlich offen und öffentlich kritisiert, indem er im Hinblick auf den Iran-Krieg irritiert nach Strategie und Ziel fragt, trifft den Nagel auf den Kopf. Damit ergänze ich mein zuvor geäußertes Lob noch um ein Sternchen.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 15.03.2026

 

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