Die Sozialdemokraten mussten in den letzten Jahren erhebliche Misserfolge verkraften. Auf allen Ebenen wurden Wahlen verloren. In immer kürzeren Abständen wechselte das Führungspersonal, ohne dass sich gravierende Veränderungen spürbar und zählbar bemerkbar machten. Nun hat die SPD vor Ort die Lage intensiv (und selbstkritisch) analysiert und gehandelt. Paul Sloma, jung und dynamisch, wurde zum Stadtverbandsvorsitzenden gewählt. Wir haben ihn auf dieser Seite am Donnerstag, 5. März persönlich vorgestellt. Heute erläutert er seine Ziele, die er für Dorsten und die SPD erreichen will: „Ich will die SPD vor Ort wieder sichtbarer, nahbarer und offener machen. Sozialdemokratische Politik muss für die Menschen im Alltag spürbar sein. Inhaltlich liegen meine Schwerpunkte besonders in den Bereichen Wohnen, Bildung und einem gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehr. Dabei geht es mir darum, konkrete Verbesserungen für die Lebensrealität der Menschen in Dorsten zu erreichen und gleichzeitig neue Menschen für politisches Engagement zu gewinnen. Eine starke Gemeinschaft und eine moderne Parteiarbeit gehören für mich dabei untrennbar zusammen.“
Am 12.3.2026 folgt Teil 3 der Vorstellung des neuen SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Paul Sloma
Veröffentlicht am 09.03.2026
TV-Kommentierung, „mit knapp 5% ist SPD gesichert im Landtag“, ist bitterste Beschreibung des Desasters.
Rhader Kurzkommentar
Veröffentlicht am 08.03.2026
Dass wir seit 115 Jahren immer noch für Gleichberechtigung werben und kämpfen müssen, zeigt, dass wir vielleicht verstanden, aber die Erkenntnis noch immer nicht 1:1 in praktisches Handeln umgesetzt haben. Das zu ändern ist unser gesellschaftspolitischer Auftrag. Heute und morgen!
Veröffentlicht am 08.03.2026
Ohne Sozialdemokratie ist aber alles nichts
Die Prognose der ersten Landtagswahl in diesem Jahr sieht die SPD weiter im Abstieg. Eine bittere Feststellung. Alle Versuche, sich programmatisch neu aufzustellen, zeigen momentan weder unten noch oben eine zählbare Wirkung. Ohne Persönlichkeiten, die überparteilich Ansehen genießen, Kompetenz vermitteln und sympathisch „rüberkommen“, ist heute keine Wahl mehr zu gewinnen. Und genau hier ist das Dilemma der SPD mit den Händen zu greifen. Die erfolgreichen Zeiten der SPD tragen Namen wie Willy Brandt, Helmut Schmidt, Johannes Rau, Jochen Vogel, Hannelore Kraft, Franz Müntefering, Gerhard Schröder und andere, die der alten Garde der deutschen Sozialdemokraten zuzurechnen sind. Die heutige Landtagswahl in BW ist der Auftakt für weitere in diesem Jahr. Rheinland-Pfalz folgt am 22. März. Hier verteidigt die SPD ihre Regierungsmehrheit. Hier regierte lange Jahre eine starke Frau. Malu Dreyer. Ihr Nachfolger, Ministerpräsident Alexander Schweitzer erfüllt die zuvor genannten Kriterien, um erfolgreich Wahlen zu gewinnen. Ein SPD-Lichtblick. Dann Sachsen-Anhalt am 6. September. Böse Vorahnungen begleiten diese Wahl. Mecklenburg-Vorpommern beendet die Landtagswahlen im diesem Jahr am 20.9. Auch Manuela Schwesig hat dort nachdrücklich bewiesen, dass die SPD mit Persönlichkeiten an der Spitze Wahlen gewinnen kann. Die Sozialdemokratie ist zwar in der Krise, aber ohne sie wäre alles nichts.
Rhader Sonntagsgedanken
Veröffentlicht am 08.03.2026
Stadtverwaltung hat vor 50 Jahren SPD-Anregung aufgegriffen und umgesetzt
Um den Breitensport zu fördern und Rhade attraktiver zu gestalten, haben die örtlichen Sozialdemokraten vor 50 Jahren eine Trimmstrecke vorgeschlagen. Der Verwaltung wurde 1975 ein selbst erstellter Plan vorgestellt, der das Sportamt überzeugte. Der Deutsche Sportbund lieferte das Konzept und die entsprechenden Bauanleitungen. Eine Idee, ein Plan und die erfolgreiche Umsetzung. Der ca. 2 Kilometer lange Rundkurs im Norden Rhades (Wellbrockweg/Hakenweg) erfreute sich großer Beliebtheit. Leider wurde die Pflege der Gymnastikstationen vernachlässigt. Heute erinnern nur noch Reste, siehe Foto, an die Rhader Trimmstrecke. Auch der Skaterplatz, nicht weit entfernt, mit viel Energie umgesetzt, hat ausgedient. Statt dessen soll das Sportzentrum am Dahlenkamp für den Breitensport aufgewertet werden und künftig als zentraler Treffpunkt dienen. Ähnliche Vorstellungen, mit erheblichen Finanzmitteln des Landes NRW gefördert, gibt es im Bereich Forks Busch. Wahrscheinlich wäre es viel kostengünstiger gewesen, die Trimmstrecke zu erhalten und die im vorgesehenen zweiten Bauabschnitt vorgesehene Treffpunkt-Hütte, im Nahbereich des Sportzentrums, zu erstellen. Gespannt und kritisch begleiten wir das Experiment Forks Busch und die vorgesehene Aufwertung des Rhader Sportzentrums, ob daraus ein dauerhafter Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger erkennbar wird.
Ein Rhader blättert im Archiv
Veröffentlicht am 07.03.2026