Kommunalpolitik Für Sie gelesen - Geldregen für Dorstens Dörfer

Dorstener Zeitung stellt Projekte und Fördertöpfe vor

Auf großes Rhader Interesse stieß ein Bericht in der Dorstener Zeitung am Mittwoch in dieser Woche. Aus einer Vielzahl von Fördertöpfen könnten lange notwendige Investitionen in Rhade umgesetzt werden. Voraussetzung ist, dass die Vorgaben der unterschiedlichen Geldgeber erfüllt werden. Dazu müssen Projekte exakt beschrieben und kalkuliert werden. Während es relativ einfach ist, Ideen zu sammeln, hier spielt die obligatorische Bürgerbeteiligung die Hauptrolle, ist bei der Umsetzung das Fachwissen der Verwaltung unverzichtbar. Damit alle Bürgerverbesserungsvorschläge in ein nachhaltiges Gesamtkonzept passen, sind professionelle Stadtentwicklungsplaner gefragt. Eine Positionierung, die Dirk Hartwich aus Rhade seit Monaten vertritt. Ob persönlich vor dem Bürgerforum oder mehrfach schriftlich. Adressaten waren u. a. das Bürgerforum, die Verwaltung, der Stadtrat und - die Lokalzeitung. Bisher war nicht erkennbar, dass die Hinweise von außen auf große Gegenliebe im Rathaus stießen. Sicherlich der Grund der Lokalzeitung, telefonisch in Rhade nachzufragen. Im Vordergrund des umfangreichen Artikels steht aber die Absichtserklärung der Verwaltung, genau diese Befürchtungen zu zerstreuen. Eine gute Nachricht, wenn die entsprechende Umsetzung folgt.

Fortsetzung folgt

Veröffentlicht am 29.01.2022

 

Kommunalpolitik Bringt endlich Licht in die Sache …

Rhader klagen seit Jahren über fehlende Laternen

Eine Initiative der örtlichen CDU „geht in die richtige Richtung“, sagt die SPD-Fraktion im Dorstener Stadtrat. Der Bericht über einen Schulwege-Unfall wegen schlechter Beleuchtung auf der Bogenstraße wird zum Anlass genommen, die Verwaltung auf ihre Verkehrssicherungspflicht, losgelöst von der jeweiligen Haushalts-, sprich Kassenlage, zu erinnern, so Dirk Groß, stellvertretender SPD-Vorsitzender. Und sinngemäß weiter: "Aber wir müssen auch endlich von den Einzellösungen wegkommen und in dieser Frage die Gesamtstadt im Auge haben." Unterstützung dazu auch von den Rhader Sozialdemokraten, die seit JAHRZEHNTEN (kein Schreibfehler) fordern, dass das Teilstück Lembecker Straße zwischen Stuvenberg und Bahnlinie verkehrssicher ausgeleuchtet werden muss. Und der Fairness wegen soll nicht unterschlagen werden, dass diese Forderung immer gemeinsam von SPD und CDU erhoben wurde. Vielleicht kommt der Stein, jetzt aktuell von der CDU angestoßen und von der SPD in Fahrt gebracht, so ins Rollen, dass endlich Licht in die Rhader Sache kommt.

Ein Rhader Zwischenruf in Richtung Stadtrat 

Veröffentlicht am 28.01.2022

 

Gesellschaft Ein stilles Gedenken im Garten des Jüdischen Museums Dorsten

Veröffentlicht am 27.01.2022

 

Gesellschaft Heute einmal kurz inne halten

Holocaust-Gedenktag - „Was hätte ich getan?“

Am 27. Januar gedenken weltweit Menschen an die bestialische Ermordung von über 6 Millionen Juden zwischen 1933 und 1945. Von Deutschen kalt geplant, siehe Wannsee-Konferenz vor 80 Jahren, von Deutschen verübt, von Deutschen unterstützt, von Deutschen geduldet. Überall. In Berlin, Leipzig, Bremen, Frankfurt, München und auch in Dorsten. Die nicht mehr lebende aktive Tätergeneration hat uns Nachgeborenen ein schweres Erbe hinterlassen. Nicht Kollektivschuld, aber Kollektivscham. In einer groß angelegten aktuellen Studie wurden 16-25jährige nach ihrem Wissen und Interesse an den Gräueltaten der Nazis befragt. Interessant ist, dass sich 75% der Befragten offen zeigten, während sich ihre Elterngeneration in der Umfrage mit 66% zurückhaltender erwies. Wichtig für die jungen Menschen ist die Erkenntnis, dass durch Rassismus Demokratien in Gefahr geraten. Und, dass ihnen nur eine friedliche Welt für die eigene Entwicklung offen steht. Während sich ein Großteil der Befragten vom Gedankengut der Nazis distanziert, verhehlt ein kleiner Teil nicht, damit zu sympathisieren. Eine Studie, die die Teilnehmer zwingt, inne zu halten und selbstkritisch zu fragen, wie sie sich selbst in dieser Zeit verhalten hätten. Ein Ansatz, der für den Schulunterricht wichtig ist, so der Leiter der Studie. Heute gedenken wir der Nazi-Opfer und nutzen die Studie auch, um aktiv unsere demokratischen Strukturen zu stärken. Ein Versprechen gegenüber der jungen Generation.

Eigener Beitrag auf Grundlage des Berichts in den Ruhr Nachrichten „Was hätte ich getan?“ am 26.01.2022

Veröffentlicht am 27.01.2022

 

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